03. Juni 2020 / 18:47 Uhr

1. FC Phönix Lübeck erhält Regionalliga-Zulassung unter Auflagen

1. FC Phönix Lübeck erhält Regionalliga-Zulassung unter Auflagen

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Der Flugplatz des 1. FC Phoenix Lübeck wird übergangsweise gegen den Buniamshof getauscht.
Der Flugplatz des 1. FC Phoenix Lübeck wird übergangsweise gegen den Buniamshof getauscht. © Agentur 54°
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Der Buniamshof muss für die Spielberechtigung für rund 35.000 € ausgebaut werden.

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Noch steht in den Sternen, wann die Saison 2020/21 in der Regionalliga Nord überhaupt startet. Die Zulassung für die kommende Spielzeit haben 27 Vereine aber schon bekommen. Dazu zählen der VfB Lübeck und 1. FC Phönix Lübeck.

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Insgesamt vier Vereine müssen bis zum Saisonstart Auflagen im technisch-organisatorischen Bereich erfüllen, darunter Aufsteiger Phönix Lübeck. Der Verein erhält die Zulassung mit der Auflage, die für ihn bestehenden sicherheitsorientierten Auflagen bis zum Saisonstart (1. Heimspiel) fristgerecht zu erfüllen. Hierbei geht es um den übergangsweisen Umzug vom sanierungsbedürftigen Flugplatz-Stadion an der Travemünder Allee in das städtische Stadion Buniamshof. Bereits im März wurden die Umbaupläne von der Stadt Lübeck bewilligt. Wobei die Umbauarbeiten (Gästezäune, Wellenbrecher) noch nicht begonnen haben. „Die Auflagen zu erfüllen, ist eine reine Formsache. Der Umbau ist kein großer Aufwand. Die Stadt hat uns zugesichert, dass alles fristgerecht wird“, sagt Vorsitzender Thomas Laudi zum LN-Sportbuzzer und lässt wissen, dass der Traditionsklub mit „1000 Zuschauern plus x“ in den Heimspielen plant. Der Buniamshof soll für eine Summe von 35.200 Euro ausgebaut werden. Phönix Lübeck beteiligt sich mit 10.000 Euro an den Gesamtkosten.

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Bergmann übernimmt bei Altona 93

Am 25. Juni will der NFV die Saison aller Voraussicht nach abbrechen – ohne Absteiger und mit dem VfB Lübeck als offiziellen Meister und Aufsteiger in die 3. Liga. Unklar wird voraussichtlich auch nach dem 25. Juni noch sein, wie die auf 22 Mannschaften aufgeblähte Regionalliga Nord der Männer in die neue Saison geht – dem Vernehmen nach soll die Liga auf zwei 11er-Staffel mit anschließenden Play-offs aufgeteilt werden. Regionalligist Altona 93 hat unterdessen einen neuen Trainer vorgestellt. So tritt Andreas Bergmann per sofort die Nachfolge des freigestellten Berkan Algan an. Der 60-jährige Fußballlehrer war Trainer bei den Profiklubs FC St. Pauli, Hannover 96, VfL Bochum und Hansa Rostock und unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2022 an der Adolf-Jäger-Kampfbahn.