24. August 2019 / 19:15 Uhr

1. FC Phönix Lübeck erlebt 1:5-Debakel beim TSB Flensburg - Frühe Rote Karte für "Cello" Meyer

1. FC Phönix Lübeck erlebt 1:5-Debakel beim TSB Flensburg - Frühe Rote Karte für "Cello" Meyer

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Nach Marcello Meyers Platzverweis brach der Phönix zusammen.
Nach Marcello Meyers Platzverweis brach der Phönix zusammen. © 54°/Koenig
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Nach dem Platzverweis bricht der Phönix an der Förde ein - Frank Salomon rechnet nach der Partie mit dem Schiedsrichter ab

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Salomon stinksauer auf Schiri Jansen

Für den Oberliga-Topfavoriten war es schon die zweite empfindliche Niederlage im fünften Spiel der noch jungen Saison. Über die Leistung seiner Mannschaft wollte der Sportliche Leiter Frank Salomon nicht großartig sprechen, sondern knöpfte sich vielmehr Schiedsrichter Lars Jansen (Kiel) vor. Es ging um die frühe Rote Karte für Marcello Meyer (13.) wegen einer angeblichen Tätlichkeit an Jansen an der Mittellinie. „Das hat nur der Schiedsrichter so beurteilt. Der Schiedsrichter hat aus meiner Sicht nicht nur uns, sondern auch den Zuschauern einen schönen Fußballnachmittag geraubt“, echauffierte sich ein verärgerter Salomon.

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Phönix bricht nach "Schockentscheidung" ein

Die Entscheidung sei einfach nicht richtig gewesen. Nachdem „Cello“ Meyer versuchte, am Unparteiischen vorbeizukommen, zog dieser sofort die Rote Karte. „Mir fehlen die Worte“, sagte der Ex-Strander anschließend zum Sportbuzzer. Laut Salomon sei der Ball weit weg gewesen und die Videobilder würden klar zeigen, dass Meyer nichts gemacht habe. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste durch ein schnelles Tor von Michael Saar (6.) nach Vorlage von Kapitän Jan-André Sievers. „Durch diese Entscheidung war unsere Mannschaft total konsterniert und die Mannschaft konnte mit dieser "Schockentscheidung" nicht umgehen“, betonte Salomon. „Betrachtet man seine weiteren Entscheidungen im Spielverlauf muss ich dem Schiedsrichter zumindest heute absprechen, ein Spiel auf diesem Niveau leiten zu können.“

Schon zur Pause 4:1

Die Flensburger nutzten die Schockstarre vor 120 Zuschauern eiskalt aus und drehten die Partie dank der Treffer von Timo Carstensen (25.), Nicholas Holtze (32.) und Jan Ole Butzek (32., 36.) per Doppelschlag – zur Pause stand es 4:1. Nach dem Seitenwechsel ging es für die Lübecker in Unterzahl um Schadensbegrenzung. Zwei Minuten vor Schluss traf Tarik Pannholzer zum Endstand. „Klar, sollte man nicht so einbrechen. Doch hat das Team die Entscheidung nicht verarbeitet“, resümierte Salomon.

1. FC Phönix Lübeck: Caglar – Thiel, Lindenberg, Steinwarth – Marcello Meyer, Dagli (67. Matvieviev) - Sievers, Saar, Sohrweide, Al-Tamemy (46. Blazheski) – Pajonk (67. Meins).

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