13. März 2022 / 14:58 Uhr

1. FC Phönix Lübeck kritisiert schlechten Rasen am Buni

1. FC Phönix Lübeck kritisiert schlechten Rasen am Buni

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Der Platz am Buni am Sonntagnachmittag. 
Der Platz am Buni am Sonntagnachmittag.  © Volker Giering
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Als Oliver Zapel, Trainer beim 1. FC Phönix Lübeck, am Sonntag, 13. März, den Rasen im Stadion Buniamhof vor dem Heimspiel gegen den SSV Jeddeloh II betrat, traute er seinen Augen nicht. Der Platz war total trocken und uneben. 

„Die Stadt hatte nach unserem letzten Heimspiel gegen Altona 93 (am 6. Februar, die Red.) vier Wochen Zeit, um diesen wieder herzurichten. Das ist eine reine Katastrophe. Die Verletzungsgefahr für die Spieler ist zu hoch“, echauffierte sich Zapel.

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Dabei hatte Vorsitzender Thomas Laudi laut eigener Aussage vor zehn Tagen mit der Stadt telefoniert. „Ich bin maßlos enttäuscht“, sagte Laudi dem LN-Sportbuzzer. „Wir wollen die Sportstadt Lübeck leben, von der Politik wird aber nichts umgesetzt. Es ist einfach nichts passiert. Der Platz ist in einem miserablen Zustand und eigentlich nicht bespielbar. Da ist unser dritter Trainingsplatz an der Travemünder Allee sogar besser. Mir wurde zugesagt, dass der Rasen geschleppt wird, damit die Unebenheiten ausgeglichen werden. Ich habe selbst Fußball gespielt. Ein Konzept ist bei solchen widrigen Bedingungen über den Haufen geworfen.“

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