15. September 2020 / 17:05 Uhr

1. FC Phönix Lübeck rotiert im Landespokal

1. FC Phönix Lübeck rotiert im Landespokal

Christoph Staffen
Lübecker Nachrichten
Phönix-Adler Dustin Thiel (r., im Test gegen Felix Schuhmann von Victoria Hamburg) wird im Landespokal geschont.
Phönix-Adler Dustin Thiel (r., im Test gegen Felix Schuhmann von Victoria Hamburg) wird im Landespokal geschont. © Agentur 54°
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Regionalliga-Aufsteiger am Mittwoch im Achtelfinale bei Landesliga-Aufsteiger TuS Rotenhof. Matchplan des Underdogs: „Hinten gut stehen und vorn vielleicht eine Halbchance nutzen.“

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An eine Sensation wollen sie beim TuS Rotenhof nicht wirklich glauben: „Dass ein starker Regionalligist wie Elversberg Zweitligist St. Pauli rausschmeißt ist wahrscheinlicher, als dass wir die Lübecker schlagen“, meint TuS-Trainer Hans-Herman Lausen. „Trotzdem ist das Spiel ein echter Kracher gegen einen Hochkaräter“, freut sich Ligaobmann Thorben Schäpe auf das Landespokal-Achtelfinale zwischen TuS und dem Regionalligisten 1. FC Phönix am Mittwochabend (19.30 Uhr). Der Gewinner trifft auf Frisia Risum-Lindholm.

Pause für vier Adler

„Das ist das Ziel“, sagt Phönix-Sportchef Frank Salomon, der den Gegner nicht unterschätzt, aber trotzdem etwas rotieren wird: So sollen Kapitän Nico Fischer, Kusi Kwame und Dustin Thiel ebenso wie wahrscheinlich Torwart Kevin Tittel pausieren.

Die besten Torjäger in Schleswig-Holstein aus der Saison 2019/2020 (Oberliga, Landesliga und Verbandsliga). Stand: 9. März 2020

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Fußball-Euphorie in Rotenhof

Die Rotenhofer erwarten in Rendsburg (Fockbeker Chaussee) die erlaubten 150 Zuschauer. „Im Kreispokal hätten wir schon 800 Tickets verkaufen können“, bedauert Coach Lausen, „bei uns herrscht Fußball-Euphorie“. In vier Jahren ist Rotenhof von der Kreis- bis in die Landesliga aufgestiegen. Mit-Garant dafür: Toptorjäger Moritz Gersteuer, der in sein viertes Herrenjahr geht und bislang dreimal Torschützenkönig wurde. 27 Tore waren es in der vergangenen Verbandsliga-Saison in 19 Spielen. "Den gucken wir uns mal an", meint Salomon. 17 Siege, ein Remis und eine Niederlage standen bis zum Corona-Abbruch auf dem TuS-Konto. „Hinten gut stehen und vorn vielleicht eine Halbchance nutzen“, lautet Lausens Matchplan.