15. Januar 2022 / 12:34 Uhr

1. FC Phönix Lübeck sagt Danke an Lübeck 1876

1. FC Phönix Lübeck sagt Danke an Lübeck 1876

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Die Adler im Fitnessbereich des Nachbarvereins. 
Die Adler im Fitnessbereich des Nachbarvereins.  © Michelle Strümpell/hfr
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Das Stadion Flugplatz vom 1. FC Phönix Lübeck ist zurzeit aufgrund von Umbauarbeiten eine große Baustelle. Es wird zwar auf dem Kunstrasenplatz trainiert, doch stehen keine Kabinen, keine Duschen und keine Besprechungsräume zur Verfügung. Lediglich Material aus Containern ist verfügbar. Deshalb nutzen die Regionalliga-Kicker Räumlichkeiten vom Nachbarverein Lübeck 1876. 

Beide Vereine liegen an der Travemünder Allee direkt nebeneinander. Viele Jahre war das Verhältnis nicht das beste. „Die Konstellation hat sich in den letzten Jahren sehr partnerschaftlich entwickelt. Es wurden neue Zeiten eingeläutet“, berichtet Phönix-Sportdirektor Frank Salomon.

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So nutzen die Adler nicht nur den umliegenden Parkplatz bei 1876, sondern auch die Kabinen, den Fitness- und Wellnessbereich (inkl. Sauna) sowie die Besprechungsräume. „Jetzt herrscht eher ein freundschaftliches Verhältnis“, betont Salomon. „Lübeck 1876 ist gern bereit, uns zu helfen. Wir wiederum versuchen, uns so zu benehmen, so dass das dortige Vereinsleben nicht beeinträchtigt wird. Da wächst was zusammen.“

Daumen hoch: Phönix-Torjäger Haris Hyseni in den Räumlichkeiten von Lübeck 1876.
Daumen hoch: Phönix-Torjäger Haris Hyseni in den Räumlichkeiten von Lübeck 1876. © Michelle Strümpell/hfr

Der Dank der Adler geht an Dirk Hachmann, Finanzvorstand bei Lübeck 1876, der alles so schnell ermöglicht hat. „Wir nutzen die Räumlichkeiten nicht nur mit der ersten Herren, sondern mit der gesamten Herren- und Jugendabteilung. Dass wir dafür eine Nutzungsgebühr entrichten, ist für uns selbstverständlich“, sagt Phönix-Vorsitzender Thomas Laudi.