06. November 2019 / 22:14 Uhr

1. FC Phönix Lübeck zieht souverän ins Kreispokal-Halbfinale ein

1. FC Phönix Lübeck zieht souverän ins Kreispokal-Halbfinale ein

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Abdullah Abou Rashed, hier noch im Trikot von NTSV Strand 08, war im Pokalspiel gegen Azadi Lübeck viermal erfolgreich.
Abdullah Abou Rashed, hier noch im Trikot von NTSV Strand 08, war im Pokalspiel gegen Azadi Lübeck viermal erfolgreich. © Agentur 54°
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Im Halbfinale kommt es zur Vorjahrespartie des Pokalfinals gegen Dornbreite.

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Dank eines souveränen 9:1-Kantersieges beim SV Azadi (Kreisklasse A) hat Titelverteidiger 1. FC Phönix Lübeck (Oberliga) als letztes Team das Halbfinale im Lübecker Kreispokals erreicht.

Pokalspiel kein Zuschauermagnet

„Auch wenn wir wissen, dass Azadi ein paar gute Kicker in seinen Reihen hat, die schon höherklassig gespielt haben, müssen wir das Spiel von der sportlichen Seite sicher gewinnen“, hatte Phönix-Sportchef Frank Salomon vor der Begegnung auf Kunstrasen am Palinger Weg gesagt. Die „Adlerträger“ zeigten vor der enttäuschenden Kulisse von 120 Zuschauern (300 wurden erwartet) eine konzentrierte Leistung und ließen auch ohne mehrere geschonte Stammspieler absolut nichts anbrennen.

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Ein starkes Comeback feierte Offensivspieler Abdullah Abou Rashed, der den Favoriten schon in der 13. Minute mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter in Führung brachte. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Stürmer Mazlum Yoksul (22.) baute der frühere VfBer das Ergebnis mit einem Doppelpack (35., 47.) auf 3:1 aus. Die weiteren Treffer für die klar spielbestimmenden Gäste erzielten Luca Aouci (48.), der eingewechselte Tolga Cengel (69.), der als Belohnung für gute Leistungen in der zweiten Mannschaft (Verbandsliga) im Kader stand, Iylass Mirroche (73.), der überragende Abou Rashed (83.), Enes Dagli (86.) und Kyrylo Matvieiev (89.).

Sonderlob für Abou Rashed, Özden fliegt vom Platz

„Wir haben den Ball von Anfang gut laufen gelassen. Azadi hat massiv verteidigt, soweit die Kräfte gereicht haben. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass wir hier verlieren“, resümierte Salomon und lobte vor allem den Auftritt vom vierfachen Torschützen Abou Rashed. „Er trainiert seit zwei Wochen wieder mit und fühlte sich sicher. Er war schmerzfrei. Das Spiel hat ihm gut getan.“ Azadis Vereinsvorsitzender Firat Özden, der als Betreuer auf der Bank saß, saß nach dem 2:1 die Gelb-Rote Karte. Özden hatte nach einer vermeidlichen Abseitssituation außerhalb der Coaching lautstark reklamiert.

"Die erste Halbzeit war gut. Wir haben auch unser Tor gemacht. Nach der Pause haben wir uns viel vorgenommen. Mit den schnellen Gegentoren war die Partie aber vorzeitig gelaufen. Danach wurden wir von den schnellen Phönixern überlaufen. Meine Jungs wollten zu viel. Ende war es ein tolles Erlebnis. Das Ergebnis ist vielleicht etwas hoch ausgefallen", befand Trainer Tarek Hepp.

Stadtderby an der Lohmühle: VfB Lübeck II - 1. FC Phönix Lübeck 2:2 (01.11.2019)

Lübecks Spieler freuen sich mit Ramazan Acer.  Zur Galerie
Lübecks Spieler freuen sich mit Ramazan Acer.  ©

Somit kommt es am 13. November (jeweils 19 Uhr) zu folgenden Halbfinal-Partien:

SC Rapid – Lübecker SC 99
FC Dornbreite – 1. FC Phönix (Neuauflage des Vorjahresfinales)

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