04. Mai 2020 / 16:34 Uhr

Halbfinalist 1. FC Saarbrücken: Pokale beenden und Regionalligen abbrechen

Halbfinalist 1. FC Saarbrücken: Pokale beenden und Regionalligen abbrechen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Präsident Hartmut Ostermann (links) hofft auf eine Fortsetzung des DFB-Pokals.
Präsident Hartmut Ostermann (links) hofft auf eine Fortsetzung des DFB-Pokals. © Getty Images/Montage
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Der 1. FC Saarbrücken blickt bis dato auf seine sehr erfolgreiche Saison zurück. Neben dem Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale steht der Klub vor dem Aufstieg in die 3. Liga. Jetzt spricht Präsident Hartmut Ostermann über eine Sondersituation.

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DFB-Pokal-Halbfinalist 1. FC Saarbrücken baut trotz der derzeitigen Corona-Krise auf eine Fortsetzung der Pokalwettbewerbe. Dies sagte Präsident Hartmut Ostermann der Saarbrücker Zeitung. "Der FCS ist als Pokal-Spezialist und aufstiegsberechtigter Tabellenführer in einer dreifachen Sondersituation. Wir wollen gerne aufsteigen, den DFB-Pokal zu Ende spielen und auch den Saarlandpokal gewinnen, um nächstes Jahr wieder im DFB-Pokal anzutreten", erklärte Ostermann.

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Als erster Viertligist überhaupt stehen die Saarländer im Halbfinale des DFB-Pokals, dort wartet ein Duell mit Bundesliga-Klub Bayer Leverkusen. In der Regionalliga, die Saarbrücken mit einem Vorsprung von sechs Punkten anführt, hält der Präsident einen Abbruch für die sinnvollste Lösung. "Bis alle Vereine wieder trainiert und wettbewerbsfähig wären, würde zu viel Zeit ins Land gehen. Deshalb plädiere ich dafür, dass die Saison abgebrochen wird", sagte Ostermann.

Pokalwunder: Die größten Sensationen der DFB-Pokal-Geschichte

Der Berliner AK fegt Hoffenheim im Jahr 2012 mit 4:0 vom Platz, Vestenbergsgreuth besiegt 1994 den deutschen Meister FC Bayern um Torwart Oliver Kahn mit 1:0. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt die größten Sensationen in der Geschichte des DFB-Pokals. Zur Galerie
Der Berliner AK fegt Hoffenheim im Jahr 2012 mit 4:0 vom Platz, Vestenbergsgreuth besiegt 1994 den deutschen Meister FC Bayern um Torwart Oliver Kahn mit 1:0. Der SPORTBUZZER zeigt die größten Sensationen in der Geschichte des DFB-Pokals. ©

DFB-Pokal-Endspieltermin weiter offen

Klar ist bereits jetzt: Das DFB-Pokalfinale kann aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht wie geplant am 23. Mai in Berlin stattfinden. Wie der Deutsche Fußball-Bund bereits mitteilte, bleibt der Wettbewerb aufgrund der Corona-Krise auf unbestimmte Zeit ausgesetzt und der Endspieltermin offen. Neben dem Saabrücken-Spiel steht auch noch die Partie FC Bayern München gegen Eintracht Frankfurt an. Auch für diese Begegnung gibt es zunächst noch keinen konkreten Termin.

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Es sei "überaus bedauerlich, dass auch dieses besondere Spiel aller Voraussicht nach ohne Zuschauer im Stadion stattfinden muss, wobei wir selbstverständlich zunächst die generellen behördlichen Entscheidungen und Vorgaben abzuwarten haben", sagte DFB-Präsident Fritz Keller und ergänzte: "Unter der Voraussetzung, dass das Spiel genehmigt wird, blicken wir dann erstmals in der Geschichte des DFB-Pokals sozusagen einem Wohnzimmer-Finale entgegen." Immerhin sei das Spiel "ja im frei empfangbaren Fernsehen für jedermann zu sehen", sagte Keller und verdeutlichte den Wunsch des Verbandes. Ziel sei es, die Saison 2019/2020 bis zum 30. Juni zu beenden.