30. November 2018 / 14:14 Uhr

"Haben etwas gutzumachen": Wunstorf kann Sprung auf Nicht-Abstiegsplätze schaffen

"Haben etwas gutzumachen": Wunstorf kann Sprung auf Nicht-Abstiegsplätze schaffen

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Wunstorfs Tim Scheffler (rechts) nimmt Gratulationen für seinen Treffer zum 1:0 entgegen.
Die Wunstorfer wollen wieder jubeln: Sollte am letzten Spieltag vor der Winterpause alles glatt laufen, kann der 1. FC Wunstorf auf einem Nicht-Abstiegsplatz überwintern. © Christian Hanke
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Die Winterpause rückt immer näher: Im letzten Oberliga-Spiel dieses Kalenderjahres gastiert der 1. FC Wunstorf beim Tabellenführer Eintracht Northeim. Sollte der Spieltag aus Wunstorfer Sicht glatt laufen, kann der FC die Abstiegsplätze verlassen. Sprecher Andreas Schmitz sieht das Team in der Bringschuld. 

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Letzter Akt im ersten Teil der Saison für den 1. FC Wunstorf, in dem die Mannschaft die Seuche hatte - wobei der Patient in den vergangenen Wochen schon wieder auf dem Weg der Besserung war. Der FC ist am Sonntag bei Eintracht Northeim zu Gast, das Spiel beginnt um 14 Uhr.

Fünf Siege holten die Wunstorfer aus den vergangenen acht Spielen. Mit dieser Serie konnten sie sich vom letzten Tabellenplatz lösen. Dass sie immer noch auf einem Abstiegsplatz stehen, hängt mit dem katastrophalen Saisonstart zusammen. Das Team von Trainer Jens Ullmann blieb in zehn Partien ohne Sieg, kassierte dafür haufenweise Niederlagen und Gegentore wie am Fließband.

"Haben etwas gutzumachen"

Ein negativer Höhepunkt dabei, der den Trend deutlich machte, war die 0:6-Niederlage am zweiten Spieltag daheim gegen Northeim. „Da haben wir schlecht ausgesehen. Daher haben wir etwas gutzumachen“, sagt FC-Sprecher Andreas Schmitz.

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Am vergangenen Wochenende verlor die Eintracht, immerhin Spitzenreiter der Oberliga, mit 0:3 gegen den SC Spelle-Venhaus. Die Speller legten wie der FC einen ähnlich schwachen Start hin und bildeten in den ersten Saisonwochen zusammen mit den Wunstorfern das Keller-Duo der Staffel, haben sich aber mittlerweile auf Rang sieben vorgearbeitet.

Überwintern auf Nicht-Abstiegsplatz möglich

„Spelle hat auch nicht nach unten gehört“, sagt Schmitz. Gleiches sagt man über den FC, der sich langsamer als Spelle, aber doch sukzessive aus der Abstiegszone befreit. Wenn der Spieltag ideal aus Wunstorfer Sicht läuft, ist ein Überwintern auf einem Nicht-Abstiegsplatz möglich.

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Auf der Torhüterposition hat Ullmann die Qual der Wahl. Zuletzt musste Stammtorhüter Tobias Schiller mit einem grippalen Infekt passen. Marc Engelmann vertrat ihn blendend und blieb beim 1:0-Sieg gegen den TuS Bersenbrück ohne Gegentor. „Jens wird kurzfristig entscheiden, wer spielt“, sagt Schmitz. 

Ansonsten können die Gastgeber nahezu mit unveränderter Startelf auflaufen. Das bedeutet aber auch, dass es bei Lasse Neubert keine gute Neuigkeiten gibt. Der rechte Verteidiger wird nach seiner erneut aufgebrochenen Verletzung nicht zum Kader gehören. „Es würde auch nichts bringen, jetzt nochmal ein Risiko einzugehen. Lasse wird die Winterpause nutzen, um komplett fit zu werden. Im Februar steht er uns dann wieder zur Verfügung“, sagt Andreas Schmitz. Wie bisher wird auf Neuberts Position Ousmane Soumah verteidigen.

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