30. Juni 2019 / 21:02 Uhr

1. FC Wunstorf nach Fußballfest gegen Hannover 96: "Riesiges Ereignis für alle hier"

1. FC Wunstorf nach Fußballfest gegen Hannover 96: "Riesiges Ereignis für alle hier"

Christian Purbs
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
War ein begehrtes Autogrammziel: Der 96-Brasilianer Jonathas.
War ein begehrtes Autogrammziel: Der 96-Brasilianer Jonathas. © Florian Petrow
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Vor 2000 Fans in der Barne-Arena gewinnt Hannover 96 gegen Gastgeber 1. FC Wunstorf mit 4:0. Mit diesem Ergebnis kann der neue FC-Trainer Toni Pagano gut leben: „Das Spiel war auf jeden Fall ein riesiges Ereignis für die Stadt und alle hier im Verein."

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Etwa 2000 Zuschauer in der Barne-Arena, Kaiserwetter und als Gegner die Profis von Hannover 96: Es war eine bemerkenswerte Premiere, die Toni Pagano am Freitagabend als neuer Trainer des 1. FC Wunstorf feierte. Auch wenn er nicht mit allem zufrieden war, was sein Team im Testspiel gegen den Zweitligisten ablieferte, so konnte er mit der 0:4 (0:3)-Niederlage des Landesligisten dann doch gut leben.

"Bei den beiden Gegentoren nach Standards haben wir gepennt"

„Wir haben eine junge Truppe, vieles ist neu. Auch wenn es bei uns noch nicht ganz rund lief, das Spiel war auf jeden Fall ein riesiges Ereignis für die Stadt und alle hier im Verein“, sagte Pagano. Geärgert habe er sich nur über „das frühe Gegentor sowie die beiden Treffer für 96 nach Standards. Da haben wir ein bisschen gepennt. In der zweiten Halbzeit haben wir besser gespielt. Man hat aber auch gemerkt, dass 96 zwei Gänge rausgenommen hat“, sagte der FC-Coach.

Impressionen vom Fußballfest in Wunstorf: Wenn Hannover 96 zu Gast ist

Impressionen vom Fußballfest in Wunstorf: Hannover 96 ist zu Gast Zur Galerie
Impressionen vom Fußballfest in Wunstorf: Hannover 96 ist zu Gast ©
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Petrov und Schirrmacher verpassen Tor für FC nur knapp

Weil die Gäste aus Hannover nach der Pause komplett durchwechselten und es nach den Toren von Hendrik Weydandt (1. Minute), Florent Muslija (24.) und erneut Weydandt (43.) etwas ruhiger angehen ließen, hatten auch die FC-Spieler die Chance, sich in den Mittelpunkt zu spielen. So verfehlten Jordan Petrov und Sebastian Schirrmacher den Ehrentreffer für den FC mit ihren Schüssen nur knapp.

„Das ist ein ganz anderes Gefühl, wenn so ein Stürmer vor dir steht. Und das nicht nur, weil er sich nach einem Foul auf Englisch entschuldigt“

Großen Anteil daran, dass dem Zweitligisten nur noch ein Treffer durch Benjamin Hadzic gelang (81.), hatte Tim-Liam Freund. Auch der Wunstorfer Schlussmann, der in der zweiten Halbzeit Marc Engelmann im Tor ablöste und mit mehreren herausragenden Paraden glänzte, wird seine Premiere im Landesligateam des FC nicht so schnell vergessen. In der vergangenen Saison spielte Freund noch bei den ­A-Ju­ni­o­ren in der Niedersachsenliga, nun hatte er es mit Profis wie Jonathas zu tun.

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„Das ist ein ganz anderes Gefühl, wenn so ein Stürmer vor dir steht. Und das nicht nur, weil er sich nach einem Foul auf Englisch entschuldigt“, sagte der FC-Torwart, der schon vor dem Spiel viel Selbstsicherheit ausstrahlte – wie Trainer Pagano verriet. „Er hat mir in der Kabine gesagt, dass er zu null spielen wird, wenn ich ihn bringen sollte. Hat ja fast geklappt.“

Tore, Tricks und Paraden spielten spätestens nach dem Abpfiff keine große Rolle mehr. Das Fußballfest in Wunstorf hielt (fast) alles, was sich die Fans gewünscht hatten. Und vielleicht klappt es beim nächsten Mal auch wieder mit einem Treffer für den FC.

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