23. Oktober 2020 / 08:34 Uhr

Wichtiges Spiel gegen Bavenstedt: 1. FC Wunstorf will kleine Negativserie beenden 

Wichtiges Spiel gegen Bavenstedt: 1. FC Wunstorf will kleine Negativserie beenden 

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Jubel beim 1. FC Wunstorf über das 2:1 durch Emilo Enzi.
Wollen gegen Bavenstedt wieder einen Sieg bejubeln: die Spieler des 1. FC Wunstorf. © Christian Hanke
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Am Samstag (15 Uhr) will der 1. FC Wunstorf gegen den SV Bavenstedt nach vier sieglosen Spielen in Folge wieder dreifach punkten. Trainer Onur Köse weiß allerdings um die Schwere der Aufgabe und warnt vor dem Gegner: "Sie sind eine etablierte Mannschaft, die schon seit Jahren gefestigt ist." 

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Nach vier Partien am Stück ohne Sieg soll nun wieder ein Erfolgserlebnis her: Der 1. FC Wunstorf, dank eines guten Saisonstarts nun mit neun Punkten aus sieben Spielen noch immer mit einer ausgeglichenen Bilanz in der Landesliga-Staffel Süd platziert, will diese kleine Negativserie am Samstag im Heimspiel gegen den SV Bavenstedt beenden. Die Begegnung beginnt um 15 Uhr in der Barne-Arena.

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FC-Trainer Onur Köse beobachtete die Bavenstedter am vergangenen Wochenende bei ihrer Auswärtspartie in Pattensen. „Sie sind eine etablierte Mannschaft, die schon seit Jahren gefestigt ist“, sagt Köse und weiß, „dass der SV damit einen Schritt weiter ist als wir“. Die Wunstorfer wiederum erlebten vor der Saison einen Umbruch, Köse hat viele junge Spieler um sich herum.

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"So etwas passiert, aber daraus lernen die Jungs"

Und dass die jungen Wilden Fehler machen, müsse man ihnen zugestehen, sagt Köse. Dabei denkt der Coach zurück an die 2:3-Niederlage am vergangenen Samstag auf eigenem Platz gegen den VfL Bückeburg. Zwei Eckbälle, bei denen die Zuteilung nicht stimmte, und ein individueller Fehler sorgten für die Gegentreffer. „So etwas passiert, aber daraus lernen die Jungs. Mit unseren neun Punkten stehen wir gut da.“

Verzichten muss der FC-Coach am Samstag auf Jerrymie Bahtiri und Leon Lukassek. Mert Samast kehrt zurück in den Kader. Nicht nur in den Kader, sondern direkt in die Anfangself rotiert Ahmed Jameleddine. Der Abwehrchef sah beim 0:0 in Pattensen die Rote Karte, seine kurze Sperre von einem Spiel ist abgelaufen. Mit Jameleddine, Robin Benecke und Asad Dlakic hat Köse nun drei Innenverteidiger, die ihm taktischen Spielraum ermöglichen.


Dreierkette keine Option

Keine Option wäre es für ihn jedoch, mit allen drei Verteidigern eine Dreierkette in der Abwehr zu bilden, zumal der linke Außenverteidiger Valmir Avdulli in der Schlussphase der Bückeburg-Partie nach einem Zweikampf auf die Schulter fiel und wegen einer Schlüsselbein-Prellung fraglich fürs Bavenstedt-Spiel ist. „Ich mache nicht so gern Dinge, die wir vorher nicht geübt haben“, sagt Onur Köse.