22. September 2019 / 16:30 Uhr

11:3 in Offenbach - höchster Saisonsieg für JCL-Judoka

11:3 in Offenbach - höchster Saisonsieg für JCL-Judoka

Frank Schober
Leipziger Volkszeitung
Erfolg in Offenbach: Die JCL-Herren gewinnen 11:3.
Erfolg in Offenbach: Die JCL-Herren gewinnen 11:3. © Verein
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DIe JCL-Frauen gewinnen in Spremberg, während die Herren in Offenbach den höchsten Saisonsieg erringen.

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Offenbach/Spremberg. Für die Leipziger Judoka war es der höchste Saisonsieg in der Männer-Bundesliga, für Gastgeber Samurai Offenbach die zweithöchste Niederlage. Beim 11:3-Erfolg in Hessen ließen die JCL-Cracks nichts anbrennen, auch wenn sich die Sachsen nach dem 2:2-Zwischenstand erst ab dem fünften Duell absetzen konnten. Das Team um Kapitän Hannes Conrad festigte Platz fünf in der Süd-Staffel, müsste aber am 5. Oktober im abschließenden Heimkampf gegen den TSV Abensberg eine Sensation hinlegen, um sich noch um einen Rang zu verbessern. Da seit einem Jahr das Viertelfinale gestrichen wurde, besitzen die Leipziger keine Chance mehr auf das Erreichen der Playoffs.

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„Insgesamt war es trotz unserer dünnen Personaldecke eine solide Vorstellung“, sagte Trainer Simon Yacoub über den Auftritt in Offenbach. Allerdings waren auch die Gastgeber ersatzgeschwächt. Dass ihr polnischer Schwergewichtler fehlte, spielte dem JCL in die Karten. Hannes Conrad und René Kirsten traten ein oder gar zwei Gewichtsklassen höher an und erledigten ihre Aufgaben souverän. Adrian Kulisch habe sich trotz einer Zahn-OP im Sommer in den Dienst der Mannschaft gestellt. Der 18-jährige Lennart Slamberger verlor sein Bundesliga-Debüt in der 66-kg-Klasse trotz einer Wazari-Führung. „Ihm fehlten nur wenige Sekunden. Aber bei den Männern wehr doch ein anderer Wind“, stellte Yacoub fest. Offenbach hatte zudem im 81-kg-Limit mit ihrem Junioren-Vizeweltmeister aus Griechenland deutliche Vorteile.

Die JCL-Powerfrauen haben in Liga zwei nach ihrem 4:3-Sieg in Spremberg weiter Platz zwei vor Augen. Hinzu kam ein kampfloser Sieg gegen Leverkusen. „Das war ein toller Tag für uns. Franziska Just hat gegen die Ü30-Weltmeisterin überragend gekämpft. Michelle Hoffmann hat sich in einem fast achtminütigen Kampf behauptet – und Vanessa Schindler nach nur zwölf Sekunden“, so Teamchefin Carina Seiferth, deren Team nun beim Heimkampf am 28. September gegen Hamburg und Rheinland auf viele Zuschauer hofft.

JCL-Punkte, Männer: Pachel, Müller, Ehrmann, Szoke 2, Fiedler 2, Conrad 2, Kirsten 2. Frauen: Just, Hoffmann, Stakhov, Schindler,

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