22. März 2020 / 20:40 Uhr

114 Tore in 98 Spielen – Tormaschine bleibt in Reinfeld!

114 Tore in 98 Spielen – Tormaschine bleibt in Reinfeld!

Finn Hofmann
Lübecker Nachrichten
Kristof Rönnau verlängert bei bei Preußen Reinfeld.
Kristof Rönnau verlängert bei bei Preußen Reinfeld. © Agentur 54°
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Die Karpfenstädter können ihre personifizierte Torgarantie halten. Sein Trainer lobt ihn in den höchsten Tönen

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Oberligist Preußen Reinfeld arbeitet weiter am Kader für die kommende Saison. Nachdem schon zahlreiche Säulen der Mannschaft ihre Zusage über den Sommer hinaus gaben, gelang es den Verantwortlichen nun, Goalgetter Kristof Rönnau am Bischofsteicher Weg zu halten.

Rönnau glänzt mit überragender Torquote

Am Sonntagabend verkündete der Verein via Pressemitteilung die Fortsetzung der Zusammenarbeit über die Saison 2019/2020 hinaus. „Mit Kristof Rönnau verlängert Mr. Zuverlässig vor der Kiste! Wir freuen uns sehr, dass wir mit Kristof nicht nur einen charakterstarken Typen, sondern auch einen der besten Torjäger Schleswig-Holsteins für die nächste Saison binden konnten. Mit mittlerweile 114 Toren in 98 Einsätzen ist Kristof einer der Garanten der jüngsten sportlichen Erfolgsgeschichte unserer Ligamannschaft.“

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Preußen Reinfelds Lebensversicherung

Reinfelds Nummer 11 wechselte zur Saison 2016/2017 vom FC Schönberg zum SV Preußen – damals spielten die Schwarz-Weißen unter Ronny Tetzlaff in der Verbandsliga. Gleich in seiner ersten Saison schoss der heute 30-Jährige 43 Treffer in 31 Spielen. Eine Quote, die der gebürtige Lübecker in der Aufstiegssaison 2018/2019 beinahe toppte, als er in 32 Partien 42 Mal ins Schwarze traf und somit großen Anteil am Aufstieg in die Flens-Oberliga hatte. In der laufenden Saison stand Rönnau bisher in 15 Spielen von 19 Spielen auf dem Rasen, erzielte dabei neun Treffer und führt damit die interne Torjägerliste der Stormarner an.

Kristof Rönnau jobbte zwischenzeitlich beim LN-Sportbuzzer.
Kristof Rönnau jobbte zwischenzeitlich beim LN-Sportbuzzer. © GIE
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Rönnau arbeitet als IT-Headhunter in Hamburg und ist beruflich oftmals stark eingebunden. „Ich habe da sehr, sehr gut zu tun“, betont der Blondschopf. „Zum Glück wird das in Reinfeld akzeptiert wenn ich mal länger arbeiten muss. Das stellt also kein Problem dar“, erklärt der Torjäger, der zwischenzeitlich beim LN-Sportbuzzer jobbte um die journalistische Seite des Fußballs kennenzulernen.

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Fynn Lennart Rathjen lässt Phillip Hackbarth nicht an den Ball. Zur Galerie
Fynn Lennart Rathjen lässt Phillip Hackbarth nicht an den Ball. ©

Rönnau schlug Wechseloptionen aus

 Zu seinen Beweggründen, in sein fünftes Jahr beim SVP zu gehen, führt Rönnau auch die jüngsten Entwicklungen im Verein an: „Mir gefällt der eingeschlagene Weg, den der Verein mit Uwe Franzki im Sportvorstand einschlägt. Sie wollen viel bewegen. Auch die breitere Aufstellung im Trainerteam ist gut und wird immer professioneller.“ Trotz anderer Angebote, den Verein in andere Richtungen zu verlassen, steht der 114-Tore-Mann seiner Mannschaft weiterhin zur Verfügung. „Die Mannschaft ist so zusammengewachsen über die letzten Jahre, dass es da einfach zu schwer fallen würde, zu wechseln. Klar gab es Möglichkeiten zu wechseln aber ich bin glücklich bei Reinfeld und habe Spaß. Und nur darauf kommt es letztlich an!“

Trainer sieht in Rönnau "absolutes Vorbild"

Sein Trainer Pascal "Kalle" Lorenz hat nach der Zusage seines Knipsers die größten Lobeshymnen für diesen übrig: "Krisso ist für uns, nicht zuletzt durch seine unbestrittene Torgefahr, ein absoluter Führungsspieler! Er strahlt in jedem Spiel seine Torgefahr aus, arbeitet immer besser für die Mannschaft und ist für die jungen Spieler durch seine Art und Weise ein absolutes Vorbild. Ich bin stolz, dass Krisso sich bei uns so wohl fühlt und uns auch in der kommenden Saison zur Verfügung steht."

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