12. Juli 2016 / 19:52 Uhr

13.000 Plätze im „Bruno“ - Lok macht Stadion für Regionalliga salonfähig

13.000 Plätze im „Bruno“ - Lok macht Stadion für Regionalliga salonfähig

Josephine Heinze
SPORTBUZZER-Nutzer
Lok-Vizepräsident Thomas Löwe, gerahmt von Chris Lengnick und Mathias Wolf, freut sich auf mehr Plätze im Bruno-Plache-Stadion. USER-BEITRAG
Lok-Vizepräsident Thomas Löwe, gerahmt von Chris Lengnick und Mathias Wolf, freut sich auf mehr Plätze im Bruno-Plache-Stadion. © Alexander Bley
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Umbau im Bruno-Plache-Stadion: Lok Leipzig will auf 13.000 Plätze aufstocken.

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Leipzig. 70.000 Zuschauer – da würde das altehrwürdige Bruno-Plache-Stadion in Probstheida nicht nur aus dem Leim gehen, sondern mittlerweile wahrscheinlich auch unter der Last zusammenbrechen. Lange ist es her:  Am 5. Juni 1949 waren letztmalig so viele Menschen im Stadion wie zu dessen Eröffnung 1922. Ja, das „Bruno“ hat ein paar Jahre auf dem Buckel. Deshalb war die Zuschauerzahl auch auf 4999 Personen begrenzt. Bislang.

Das wird sich noch in dieser Saison ändern. Dank des Lok-Baubeirates, wie Vizepräsident Thomas Löwe bestätigt. Nach LVZ-Informationen sollen in mehreren Abschnitten insgesamt 13.000 Plätze und damit fast dreimal so viele wie bisher wieder nutzbar gemacht werden. Falls das bis zu den Rückrundenkrachern gegen BFC Dynamo (2. April) und Carl Zeiss Jena (23. April) gelänge, könnte bare Münze in den Tank der Lok fließen.

Bereits bis zum Regionalliga-Auftakt gegen Energie Cottbus am 31. Juli sollen 1501 Fans mehr Tickets kaufen können als bisher. Möglich machen das derzeit Handwerksfirmen, die sich im Baubeirat engagieren und dem Verein damit etwa 40.000 Euro sparen. Denn so viel kostet die „Ertüchtigung“ im ersten Abschnitt. Der Abschnitt zwischen Gegengerade und Fanblock wird gerade salonfähig, also gesetzeskonform, umgebaut.

„Wellenbrecher und Fluchttreppen werden geschaffen und Fluchttore eingebaut“, erläutert der 48-jährige Löwe. „Wir wollen allerspätestens nächste Woche Mittwoch damit fertig sein“, sagt Mathias Wolf (56), der gemeinsam mit Chris Lengnick (30) die harte Arbeit meistert. Schließlich gilt es dafür den Untergrund aufzugraben und der ist mit Bauschutt durchsetzt. Auf diesem wurde einst der Wall errichtet.

Im von der Stadt vor einer Woche bewilligten Teilbauantrag kommt als nächstes der Abschnitt zwischen Haupttribüne und Fanblock dran – der wird ebenfalls mit Wellenbrechern, Fluchttor  und einer Fluchttreppe versehen, außerdem werden die Borten gerichtet. Abschließend  wird der Gästeblock Richtung Anzeigetafel verschoben und damit die Gegengerade vergrößert. In Summe bringt das laut Löwe etwa 13. 000 Plätze. Beim Spiel gegen Viktoria Köln am Mittwoch (19 Uhr) müssen allerdings die 4999 Plätze im Bruno-Plache-Stadion für die Lok-Fans ausreichen.

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