22. April 2021 / 19:30 Uhr

13 Spiele in nur acht Wochen: SC DHfK Leipzig erwartet straffes Restprogramm

13 Spiele in nur acht Wochen: SC DHfK Leipzig erwartet straffes Restprogramm

Tilman Kortenhaus
Leipziger Volkszeitung
Philipp Weber (DHfK #20) während der Partie gegen HBW Balingen-Weilstetten am 15.04.2021.
Durch die Spielausfälle wird der Spielplan des SC DHfK Leipzig immer voller. © Christian Modla
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Durch einen Corona-Fall beim Bergischen HC fällt nun schon das zweite Spiel innerhalb eines Monats für die DHfK-Handballer aus. Nachholtermine gibt es im eng getakteten Spielplan noch nicht. Doch im Ernstfall soll auch der Nachwuchs mithelfen, machten die DHfK-Verantwortlichen deutlich.

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Leipzig. „Im Vergleich geht es uns noch richtig gut“, macht Cheftrainer André Haber Mut. „Wir müssen nicht international spielen und auch nicht unseren ganzen Kader an die Nationalmanschaft abgeben“, führt der 34-Jährige aus. Dennoch wird es für die DHfK-Handballer langsam eng. Diesen Sonntag fällt bereits das zweite Spiel innerhalb eines Monats aus. Denn bei den Gästen vom Bergischen HC hat sich erneut ein Spieler mit Corona infiziert. „Ich hoffe, dass niemand beim BHC krank wird und keiner einen schweren Verlauf hat“, sagt Haber, der die Gesundheit der Spieler zur klaren Priorität macht.

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Nun gilt es jedoch zwei Nachholtermine zu finden. Leichter gesagt als getan. Der Spielplan ist bereits jetzt gut gefüllt, bis Ende Juni stehen noch elf Spiele aus, zwei weitere müssen dazwischen geschoben werden. „Aktuell ist es mathematisch noch machbar“, sagt DHfK-Manager Karsten Günther.

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In Absprache mit der Liga und den anderen Vereinen wurden bereits mehrere „Ausweichspieltage“ im Juni definiert. „Ob es am Ende hinhaut, kann ich aber noch nicht sagen“, so der Geschäftsführer, der im Ernstfall auf den Nachwuchs setzen möchte. „Wir haben 16 Spieler im Kader, im schlimmsten Fall müssen wir den teilen“, führt er aus. In Kombination mit der starken Nachwuchsabteilung wären dann auch drei Spiele in einer Woche möglich. Ein Kompromiss, den alle Beteiligten lieber verhindern würden.