31. März 2019 / 16:39 Uhr

Spuck-Eklat in der 3. Liga: 1860-Profi sorgt für Entgleisung – „Auf das Schärfste zu verurteilen“

Spuck-Eklat in der 3. Liga: 1860-Profi sorgt für Entgleisung – „Auf das Schärfste zu verurteilen“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Braunschweigs Kapitän Stephan Fürstner versucht seine Spieler und Efkan Bekiroglu nach dem Spuck-Eklat auseinanderzuhalten. 
Braunschweigs Kapitän Stephan Fürstner versucht seine Spieler und Efkan Bekiroglu nach dem Spuck-Eklat auseinanderzuhalten.  © imago/MIS
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Im Duell der „Löwen“ ging es hoch her. Nach einem Zweikampf mit seinem Braunschweiger Gegenspieler Benjamin Kessel langte 1860-Profi Efkan Bekiroglu richtig hin. Geschäftsführer und Trainer der Münchner sind entsetzt.

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Spuck-Eklat in der 3. Liga! Beim 1:1 zwischen Eintracht Braunschweig und dem TSV 1860 München sorgte Efkan Bekiroglu für einen unschönen Zwischenfall. Unmittelbar nach dem Abpfiff spuckte der 23 Jahre alte Deutschtürke seinem Braunschweiger Gegenspieler Benjamin Kessel auf das Trikot. Grund für die niveaulose und krass unsportliche Aktion war wohl der Frust darüber, dass kurz zuvor ein Zweikampf zwischen beiden gegen Bekiroglu gepfiffen worden war.

Danach kam es zur Rudelbildung und zu Schubsereien zwischen Spielern und Betreuern. Ordner mussten einschreiten. Kessel, völlig außer sich, wurde von Eintracht-Coach André Schubert in die Kabine geführt. Laut 1860-Geschäftsführer Günther Gorenzel fielen „unschöne Worte, die ich jetzt aber nicht wiedergeben will. Emotionen gehören zwar dazu, aber das ist aber auf das Schärfste zu verurteilen. Wir werden mit Effe sprechen“, sagte Gorenzel bei Magenta Sport.

Wenn die Wut überkocht: Die größten Ausraster der Fußballgeschichte

Oliver Kahn: In nur einem Spiel leistete sich Oliver Kahn 1999 gleich zwei Ausraster. Beim 2:2 gegen den BVB fiel er nicht nur aufgrund seines Kung-fu-Tritts in Richtung von Stephane Chapuisat negativ auf, sondern auch mit einem Biss gegen Heiko Herrlich. Zwar gab der heutige Leverkusen-Trainer später zu, den FCB-Keeper auf Empfehlung von Jürgen Kohler provoziert zu haben, doch mit Kahns Ohr-Knabberei war wirklich nicht zu rechnen. Zur Galerie
Oliver Kahn: In nur einem Spiel leistete sich Oliver Kahn 1999 gleich zwei Ausraster. Beim 2:2 gegen den BVB fiel er nicht nur aufgrund seines Kung-fu-Tritts in Richtung von Stephane Chapuisat negativ auf, sondern auch mit einem Biss gegen Heiko Herrlich. Zwar gab der heutige Leverkusen-Trainer später zu, den FCB-Keeper auf Empfehlung von Jürgen Kohler provoziert zu haben, doch mit Kahns Ohr-Knabberei war wirklich nicht zu rechnen. ©
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Trainer Bierofka entschuldigt sich für Entgleisung

Bekiroglu droht nun eine mehrwöchige Sperre durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Sein Trainer Daniel Bierofka entschuldigte sich bei der Eintracht, Schubert und Kessel für die Entgleisung von Bekiroglu. „Das darf einfach nicht sein, was er da gemacht hat“, sagte er. Schubert nahm die Entschuldigung als „große Geste“ an: „Danke dafür. Emotionen gehören zum Fußball dazu, dafür lieben wir ihn ja auch.“

Mehr zum Spiel

Das Duell der Traditionsvereine war für Braunschweig ein weiterer Schritt nach vorn, denn die Niedersachsen verließen die Abstiegsränge. Nach Wochen auf dem letzten Rang sind die Braunschweiger inzwischen Tabellen-15.

1860 spielt nach dem Wiederaufstieg in der dritten Spielklasse eine gute Saison. Die Münchner haben als Tabellensechster zwei Jahre nach dem Absturz in die Regionalliga allerdings de facto keine Chancen mehr auf die Rückkehr in die 2. Bundesliga hat.

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