07. September 2019 / 20:58 Uhr

2:0 – Glücklicher Sieg vom VfB Lübeck (mit Video)

2:0 – Glücklicher Sieg vom VfB Lübeck (mit Video)

Jürgen Rönnau
Lübecker Nachrichten
Patrick Hobsch blieb vor Keeper Florian Kirschke eiskalt und schob locker zum 2:0 ein, nachdem er mustergültig von Matovina bedient worden ist.
Patrick Hobsch blieb vor Keeper Florian Kirschke eiskalt und schob locker zum 2:0 ein, nachdem er mustergültig von Matovina bedient worden ist. © Agentur 54°
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Das Spitzenspiel der Regionalliga auf der Lohmühle gegen Weiche Flensburg hielt nicht, was es versprach – aber Joker Hebisch stach

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Der VfB Lübeck hat das Nordduell und Regionalliga-Spitzenspiel gegen SC Weiche Flensburg mit 2:0 gewonnen, aber jeder der 3165 Zuschauer auf der Lohmühle , der es mit dem VfB hielt, wird erleichtert gewesen sein über diesen „Dreier“ – denn die Grün-Weißen hatten in diesem mäßigen Spiel viel Glück, es als Sieger zu beenden. Nicolas Hebisch (81.) und Patrick Hobsch (90.+2) sorgten mit ihren späten Toren für ein Happy End – und dafür, dass der VfB Tabellenführer Wolfsburg II im Nacken bleibt, der gestern in Drochtersen mit 5:0 gewann.

Torbuzzer SH: VfB Lübeck - Weiche Flensburg und SV Todesfelde - 1. FC Phönix Lübeck

Spitzenspiel, ohne Spitzenspiel

Der Mann, der den VfB doch noch auf die Siegerstraße brachte – wie schon vor Wochenfrist beim 2:1 bei Aufsteiger Hannoverscher SC, Nicolas Hebisch, sprach den meisten Augenzeugen der Partie später ehrlich aus der Seele. „Für die Zuschauer war das Spiel nicht unbedingt attraktiv“, sagte er. „Es stand zwar Spitzenspiel drauf, es war aber kein Spitzenspiel drin.“ Und während die Flensburger einem (oder sogar tatsächlich drei Punkten, die möglich gewesen wären) nachtrauerten, gab VfB-Trainer Rolf Landerl zu: „Die erste Halbzeit war ausgeglichen. Am Ende hatten wir das glücklichere Ende für uns.“

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Raeder hielt die Null fest

Der Coach hatte eigentlich ein offeneres Spiel erwartet, aber Flensburg stellet sich defensiv auf – womit der VfB nur schwer zurecht kam, offenbar keinen Plan B hatte. So wurde der Ball sehr oft quer gespielt, immer wieder auch zurück – oder er wurde per Fehlpass im Aufbau verloren – die wenigen Flanken flogen viel zu dicht vors Weiche-Tor – kein Problem für Keeper Kirschke. Flensburg hatte sogar ein optisches Übergewicht. Und durch die extrem weiten Einwürfe von Torge Paetow zudem eine „Spezialwaffe“. Eine dieser „Wurfflanken“ hätte durch Wulff und im Nachschuss durche den starken Jürgensen fast zum 1:0 für die Gäste geführt, aber VfB-Torwart Lucas Raeder parierte jerweils mit glänzenden Reflexen. „Wir haben trotzdem die Ruhe bewahrt“, fand Kapitän Daniel Halke. „Das zeichnet eine gute Mannschaft aus.“

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Deichmann brachte Schwung in die Partie

Weil dem VfB-Spiel Wucht und Power fehlten, wechselte Landerl zur zweiten Halbzeit Yannick Deichmann ein. Prompt wurde der VfB stärker, holte seine erste von nur drei Ecken (52.). Aber Kirschke konnte den Kopfball von Halke am langen Pfosten gerade noch entschärfen. Auf der anderen Seite musste der Pfosten retten (75.), den Nachschuss setzte Tim Wulff aus fünf Metern über das (freie) Tor.

VfB Lübeck: Einzelkritik zum Heimsieg gegen Weiche Flensburg

Lukas Raeder: Selten gefordert. Konnte sich nach Halkes Patzer in der 76. auszeichnen. Der Elfmeter war zu platziert geschossen – keine Chance für den Keeper.  Zur Galerie
Lukas Raeder: Selten gefordert. Konnte sich nach Halkes Patzer in der 76. auszeichnen. Der Elfmeter war zu platziert geschossen – keine Chance für den Keeper.  ©
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Joker Hebisch traf ins VfB-Glück

Zum Glück hatte der VfB seinen Joker. Nicolas Hebisch nahm den Ball nach Deichmann-Zuspiel perfekt aus der Drehung direkt und versenkte ihn im langen Eck zum 1:0 (81.). Flensburg musste nun kommen, der VfB nutzte das clever – und Patrick Hobsch macht mit dem 2:0 den Sack in der Nachspielzeit zu.

Hier gibt es die Stimmen zum Spiel.

Mit Volker Giering

VfB Lübeck gegen SC Weiche Flensburg 08

Daniel Halke, Tommy Grupe und Ahmet Arslan freuen sich über das 1:0 von Nicolas Hebisch. Zur Galerie
Daniel Halke, Tommy Grupe und Ahmet Arslan freuen sich über das 1:0 von Nicolas Hebisch. ©

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