07. August 2021 / 20:44 Uhr

2:1-Auftaktsieg im Pokal! Jetzt drückt Lupo-Coach Buonocore Gifhorn die Daumen

2:1-Auftaktsieg im Pokal! Jetzt drückt Lupo-Coach Buonocore Gifhorn die Daumen

Benno Seelhöfer
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Brachte Lupo beim MTV Wolfenbüttel mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich auf die Siegerstraße: Stürmer Timon Hallmann.
Brachte Lupo beim MTV Wolfenbüttel mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich auf die Siegerstraße: Stürmer Timon Hallmann. © Sebastian Preuß
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Am Anfang lief es noch etwas holprig, aber der Fußball-Oberligist Lupo/Martini Wolfsburg hat seinen Pflichtspiel-Auftakt trotz eines frühen Rückstandes beim MTV Wolfenbüttel mit 2:1 gewonnen - und hofft im Achtelfinale des NFV-Pokals nun auf das Derby beim MTV Gifhorn.

Erfolgreicher Pflichtspiel-Auftakt für Fußball-Oberligist Lupo/Martini Wolfsburg - und das, obwohl es nach nicht mal zwei Minuten schon die kalte Dusche gab! Das Team von Trainer Giampiero Buonocore hat am Samstagabend in der ersten Runde des Niedersachsenpokals seinen Liga-Konkurrenten MTV Wolfenbüttel trotz eines frühen Rückstandes mit 2:1 besiegt. Im Achtelfinale wartet nun der Sieger des zunächst abgesagten Duells zwischen Eintracht Northeim und dem MTV Gifhorn. Und da drückt Lupos Coach dem Nachbarn die Daumen.

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"Das war ein Nackenschlag für uns, wir haben einige Minuten gebraucht, bis wir uns davon erholt hatten", sagt Buonocore über das frühe 0:1. "Das Tor fiel nach nur einer Minute und 20 Sekunden. Wir haben bei einem Einwurf gepennt, haben einen Gegenspieler frei stehen lassen, das hat Wolfenbüttel ausgenutzt", moniert Lupos Coach und schiebt mit einem Schmunzeln nach: "Beim Einwurf gibt es schließlich kein Abseits..."

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Aber sein Team hat sich gefangen, trotz der ungewohnten Situation so früh im ersten Pflichtspiel der Saison. Und darauf ist der Coach stolz. "Es war wichtig, dass wir noch vor der Halbzeit das 1:1 gemacht haben. Danach konnten wir in der Pause nachjustieren - und kamen anschließend besser ins Spiel." Die Führung sei folgerichtig gewesen, "wir hatten sogar noch mehr Chancen, zu erhöhen", sagt Buonocore. "Der Sieg war am Ende hochverdient."

Zufrieden war er nach der Partie, perfekt war das Spiel natürlich nicht. "Aber das gibt es nicht, einen perfekten Auftritt. Ein Pokal-Spiel ist immer besonders, gerade wenn es das erste Pflichtspiel nach so langer Zeit ist." Und da komme es eben auch auf das Auftreten der Mannschaft an - besonders nach so einem frühen Nackenschlag. "Es geht eben nicht immer nur mit Technik und Taktik", mahnt Lupos Trainer. Und der Einsatz seiner Mannschaft stimmte.

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Personell stellte sich das Team aufgrund vieler Urlauber fast von selbst auf, berichtet Buonocore. So war beispielsweise Junior Ebot-Etchi nach einer Woche Urlaub und nur einer anschließenden Trainingseinheit direkt in der Startelf - machte seine Sache aber gut. Wie der Rest des Teams.

Und jetzt heißt es für Lupo abwarten. Denn im Achtelfinale (angesetzt für den 25. August, 18.30 Uhr) geht es für die Wolfsburger gegen den Sieger des Duells zwischen Eintracht Northeim und dem MTV Gifhorn. Das für Sonntag angesetzte Spiel wurde allerdings wegen eines Corona-Falls in der Northeimer Mannschaft abgesagt, muss nachgeholt werden - ein Termin steht noch nicht fest. "Ich glaube nicht, dass wir am 25. spielen können", befürchtet Buonocore, der aber schon jetzt weiß, wem er in dem Erstrunden-Duell die Daumen drückt: "Nichts gegen Northeim, aber Derbys sind immer eine gute Sache. Ich hoffe, dass Gifhorn weiterkommt."

Lupo: Sauss - Ebot-Etchi, Redemann, Dösemeci, Simon - Dubiel (78. Krecklow) - Chamorro, Neuwirt - Grimaldi (62. Konieczny), Hallmann, Safronow.

Tore: 1:0 (2.) Kühle, 1:1 (37.) Hallmann, 1:2 (68.) Safronow.

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