22. Mai 2021 / 17:37 Uhr

2:1-Sieg gegen RB Leipzig: Union Berlin in der Einzelkritik

2:1-Sieg gegen RB Leipzig: Union Berlin in der Einzelkritik

David Joram
Märkische Allgemeine Zeitung
Der SPORTBUZZER bewertet: Die Spieler von Union Berlin in der Einzelkritik.
Der SPORTBUZZER bewertet: Die Spieler von Union Berlin in der Einzelkritik. © imago images/SPORTBUZZER-Grafik
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Nach 20 Jahren qualifiziert sich Union Berlin wieder für den Europapokal. Das gelang, weil Vizemeister Leipzig in der Nachspielzeit dramatisch besiegt wurde. SPORTBUZZER-Redakteur David Joram hat sich die Union-Akteure genauer angeschaut.

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Der Wahnsinn hat einen Namen: 1. FC Union Berlin. 2:1 (0:0) gewann der Berliner Fußball-Bundesligist am 34. Spieltag sein Heimspiel gegen RB Leipzig – dank Max Kruses Kopfballtor in der Nachspielzeit. Die Fans auf den Tribünen und rund um das Stadion feierten den verrückten Abschluss einer starken Saison lautstark.

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Dabei hatte es lange Zeit nicht nach einem Heimsieg ausgesehen. Kluivert schoss Leipzig in Führung (55. Minute), Friedrich gelang der Ausgleich (67.). Anschließend hielten Union-Torwart Andreas Luthe und der Pfosten die Berliner im Spiel, ehe Kruse in den letzten Sekunden der Saison tatsächlich noch das entscheidende Tor gelang. Der Rest war eine rot-weiße Party, denn in der kommenden Runde nimmt Union an der Europa Conference League teil. S*portredakteur David Joram hat die Berliner Spieler am letzten Spieltag der Saison 2020/2021 benotet.  *

Union Berlin in Noten: Die Einzelkritik zum 2:1 gegen RB Leipzig

Der SPORTBUZZER bewertet: Die Spieler von Union Berlin in der Einzelkritik. Zur Galerie
Der SPORTBUZZER bewertet: Die Spieler von Union Berlin in der Einzelkritik. ©

Im Endspiel um Platzt sieben hatte Union-Trainer Urs Fischer seine Startelf im Vergleich zum Leverkusen-Spiel (1:1) auf lediglich einer Position verändert, für den gelbgesperrten Robert Andrich begann Julian Ryerson. Stürmer Joel Pohjanpalo, der in den vergangenen drei Spielen viermal getroffen hatte, fehlte verletzt.

2000 Zuschauer durften das Heimspiel der Berliner im Rahmen eines Pilotprojekts verfolgen, doch in den ersten 15 Minuten herrschte im Stadion An der Alten Försterei Geisterstimmung. Den obligatorischen Stimmungsboykott gegen das „Konstrukt RB Leipzig“, wie viele Fußballfans gerne spotten, wollten sich die Union-Anhänger nicht nehmen lassen.

DURCHKLICKEN: Die RB-Elf in der Einzelkritik

(33) Josep Martinez: Steht in seinem ersten Einsatz für RB seinen Mann, erledigt die wenigen Aufgaben unaufgeregt, ist beim 1:1 und 1:2 ohne Chance. Note: 3 Zur Galerie
(33) Josep Martinez: Steht in seinem ersten Einsatz für RB seinen Mann, erledigt die wenigen Aufgaben unaufgeregt, ist beim 1:1 und 1:2 ohne Chance. Note: 3 ©

Auf dem Platz passierte auch nach den ersten 15 Minuten wenig, Leipziger und Berliner scheuten das Risiko, Chancen gab es kaum. Die erste Tormöglichkeit des gesamten Spiels hatte Unions Petar Musa in der 34. Minute, der den linken Torpfosten traf. Die Gäste tauchten kurz vor der Pause mit Hwang und Sabitzer erstmals gefährlich vor dem Berliner Tor auf. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein unterhaltsameres Spiel – mit dem besseren Ende für die Gastgeber.