23. Januar 2021 / 20:22 Uhr

2:3! L.E. Volleys verlieren trotz Vanselow-Effekt

2:3! L.E. Volleys verlieren trotz Vanselow-Effekt

Christian Dittmar
Leipziger Volkszeitung
L.E. Volleys Leipzig vs TuS Kriftel, Volleyball, 2.Liga, 23.01.2021
Die L.E. Volleys behalten nach der 2:3-Niederlage gegen den TuS Kriftel einen Punkt in der Messestadt. © Christian Modla
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Trotz guter Leistung des neu verpflichteten Zuspielers reicht es für das Team von Trainer Christoph Fascher gegen den TuS Kriftel nur zu einem Punkt. 

Leipzig. Es war so, als ob er nie weg gewesen wäre. Bereits in der Jugend war Björn Vanselow längere Zeit bei den L.E. Volleys aktiv gewesen, später hatte er fünf Jahre beim GSVE Delitzsch die Bälle zugespielt. Im Sommer verwarf er sich jedoch mit GSVE-Coach Frank Piertzonka und legte danach eine Pause ein. Seit Ende vergangenen Jahres ist der 26-Jährige zurück bei den Leipzigern und gab am Sonnabend sein Debüt gegen TuS Kriftel. Der Zuspieler zeigte dabei eine ansprechende Leistung, seine Volleys verloren dennoch nach Tiebreak mit 2:3 (25:26, 22:25, 25:22, 23:25, 8:15).

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Das Team von Trainer Christoph Rascher kam stark in die erste Partie des Jahres und hatte im ersten Satz alles im Griff. Im zweiten Satz dann plötzlich der Bruch. "Kriftel hat im Aufschlag deutlich konstanter gearbeitet und die Fehler rausgenommen", erklärte Rascher dazu. Vor allem mit der Blockabwehr habe es große Probleme gegeben. „Ab dem Moment, als die uns da beschäftigt haben, haben wir keine Lösungen mehr gefunden.“ Besser lief es dann wieder im dritten Abschnitt, bevor im vierten Satz eine Acht-Punkte-Serie von Vanselow fast schon zum Spielgewinn geführt hätte. Doch die Gäste holten sich noch den Durchgang und schließlich auch den Tiebreak, in dem die Volleys quasi chancenlos waren.

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L.E. Volleys Leipzig vs TuS Kriftel, Volleyball, 2.Liga, 23.01.2021 Zur Galerie
L.E. Volleys Leipzig vs TuS Kriftel, Volleyball, 2.Liga, 23.01.2021 ©

Vanselow war mit seiner Leistung hinterher auch einigermaßen zufrieden, auch wenn man natürlich gemerkt habe, dass er seit rund zehn Monaten nicht mehr gespielt. Im Tiebreak habe er einige falsche Entscheidungen getroffen, bekannte der Blondschopf. Auch sein Trainer sah bei ihm „Licht und Schatten“, aber der 1,89-Meter-Mann sei definitiv eine Option für die Zukunft.

"Ich hatte das Gefühl, dass uns heute total der Spielrhythmus fehlte", resümierte Rascher die Leistung der gesamten Mannschaft. "Nichtsdestotrotz war hier schon mehr drin als nur ein Punkt." Allerdings räumte „Raschi“ auch ein, dass Kriftel besonders in der Abwehr sehr stark gespielt hatte: „Wir haben den 11er (Cedric Baetsch, d. Red.) und den 16er (Marius Büchi) nie in den Griff gekriegt.“ Büchi wurde dann auch zum wertvollsten Spieler der Partie gewählt.

Durch den Punktgewinn rücken die Leipziger in der Tabelle der 2. Bundesliga Süd auf Rang sechs vor. Am kommenden Sonnabend steht gegen Grafing ab 19 Uhr in der Sporthalle Brüderstraße das nächste (Geister)-Heimspiel an. Eine Stunde später muss der GSVE Delitzsch in Dresden antreten. Am späten Sonnabend siegten die Gymnasialen in ihrem ebenfalls ersten Match des Jahres mit 3:1 gegen die FT Freiburg. Nach dem fünften Saisonerfolg verbesserten sich die Loberstädter auf Tabellenplatz neun.