13. November 2021 / 15:01 Uhr

2:4-Pleite gegen Wetschen: Godshorn kommt in der Landesliga nicht vom Fleck

2:4-Pleite gegen Wetschen: Godshorn kommt in der Landesliga nicht vom Fleck

Dirk Herrmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Kann mit der zweiten Halbzeit seines Teams nicht zufrieden sein: Godshorns Trainer Niklas Mohs.
Kann mit der zweiten Halbzeit seines Teams nicht zufrieden sein: Godshorns Trainer Niklas Mohs. © Michael Plümer
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Trotz einer starken ersten Halbzeit und doppelter Führung stand am Ende eine 2:4-Niederlage für den TSV Godshorn gegen Wetschen. Das Team von Trainer Niklas Mohs hat damit keine Chance mehr auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde.

Es bleibt dabei: Der TSV Godshorn kommt in der Landesliga Nord nicht vom Fleck. Auch im Nachholspiel beim TSV Wetschen gelang es nicht, den einen oder anderen Tabellenplatz gutzumachen.

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Keine Chance auf Aufstiegsrunde

Trotz einer starken ersten Halbzeit und zweimaliger Führung stand am Ende eine 2:4 (2:2)-Niederlage, die für das Team von Trainer Niklas Mohs zugleich etwas Endgültiges hat. Wenn es noch eine winzige Chance auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde gab – jetzt ist Feierabend.

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Viel Potenzial

Mit Sicherheit wäre mehr möglich gewesen, hätten die Godshorner immer so gespielt wie bei Flutlicht in Wetschen bis zur Pause. Da blitzte mehrmals das Potenzial auf, das in dieser Mannschaft zweifellos steckt.

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Glänzend der Steckpass von Nick Detsch auf Sebastian Bönig, der noch den Torwart umdribbelte und zum frühen 1:0 einschob (5. Minute). Beim 2:1 bediente Maximilian Linnenbrink, der nach langer Verletzungspause sein Comeback gab, mit einem Lupfer von der Grundlinie den in der Mitte lauernden Enrico de Castro Vozmediano, der aus kurzer Distanz nur noch einzunicken brauchte (31.).

Ausgleich durch "ein bisschen seltsame Entscheidungen"

Zeitweise orientierten sich die spielfreudigen Gäste mehr nach vorn als der Tabellendritte, der jedoch nicht viele Gelegenheiten benötigte, um zweimal auszugleichen – wenn auch durch „ein bisschen seltsame Entscheidungen“, wie Mohs befand.

Beim 1:1, als Moritz Raskopp nach einem Steilpass in die Godshorner Hälfte einen Schritt schneller war als Keeper Fabian Röseler, habe der Torschütze „drei Meter im Abseits“ gestanden (9.). Und der Elfmeter, den Sören Sandmann zum 2:2 verwandelte (43.), sei äußerst fragwürdig gewesen: Robin Baxmann wurde aus kurzer Distanz angeschossen, von seinem Schienbein sprang ihm der Ball an die Hand.

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Fehler im Spielaufbau

In der zweiten Halbzeit mangelte es dem Godshorner Spiel an Gradlinigkeit, Fehler im Aufbau schlichen sich ein. Und der Gegner legte schnell nach: Eine Flanke quer durch den Sechzehner verwertete der völlig frei stehende Ricardo Tenti zum 3:2 (50.).

Röseler verhinderte anschließend zweimal einen höheren Rückstand, beim Schuss von Lukas Heyer übernahm das für ihn der Pfosten. Die Wetschener hatten die Partie jetzt im Griff – der Treffer von Ramiz Pasiov von der Strafraumgrenze war die Entscheidung (77.).