08. Dezember 2021 / 14:49 Uhr

Verworrene Corona-Lage: Wie viele Fans dürfen gegen Werder Bremen ins Stadion?

Verworrene Corona-Lage: Wie viele Fans dürfen gegen Werder Bremen ins Stadion?

Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
So leer wie hier im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue wird es zumindest nach jetzigem Stand nicht werden gegen Bremen - das kann sich aber auch noch ändern.
So leer wie hier im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue wird es zumindest nach jetzigem Stand nicht werden gegen Bremen - das kann sich aber auch noch ändern. © Florian Petrow
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Die dynamische Entwicklung der Corona-Pandemie beschäftigt auch Hannover 96. Im letzten Heimspiel des Jahres gegen Werder Bremen könnte die Zuschauerzahl im schlechtesten Fall auf 500 begrenzt werden - im besten Fall wohl auf 10.000. 

Es ist unübersichtlich in diesen Zeiten. Am Samstag (13.30 Uhr) spielt Hannover 96 beim FC Ingolstadt vor leeren Rängen - weil das die bayrische Corona-Verordnung vorsieht. Anders sieht das - Stand jetzt - beim 96-Heimspiel gegen Werder Bremen am 19. Dezember aus. Die niedersächsische Landesregierung plant ab dem kommenden Samstag eine Anpassung der Corona-Verordnung, die Zuschauer-Beschränkungen klar regelt.

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In Warnstufe eins dürfen nach dem Vorschlag nur noch maximal 10 .000 Zu­schau­er ins Stadion gelassen werden. Das könnte je nach Corona-Entwicklung für das Heimspiel gegen Werder gelten. In Warnstufe zwei wären sogar nur 5.000 Fans zulässig, in Warnstufe drei nur bis zu 500 Personen. Aktuell gilt die Warnstufe zwei, tendenziell je­doch mit der Chance auf baldige Rückkehr zu Stufe eins.

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Viele Werder-Fans im Stadion?

Vereine wie 96 stellt das Hin und Her vor organisatorische Probleme. Der Vorverkauf läuft ja bereits für das Spiel gegen Werder. Gebucht und verkauft wurden bis Dienstagabend schon 9.000 Ti­ckets. Sollten 10 .000 Zuschauer in die HDI-Arena dürfen, würde das oh­ne Rückerstattung passen – und nur dann schwierig, wenn überwiegend Werder-Fans sich frühzeitig Karten be­sorgt hätten. Unter den 15.000 Fans beim letzten Heimspiel waren sehr viele lautstarke Hamburger, die für den HSV eine Heimspiel-Atmosphäre schufen.

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Vor der Saison hatte 96 damit kalkuliert, gegen Bremen das Stadion mit 40. 000 Zuschauern auslasten zu können. Der Einnahmetraum platzte mit der vierten Corona-Welle.