27. September 2020 / 15:26 Uhr

2. Liga kompakt: St. Pauli gegen Heidenheim effektiv, Bochum jubelt in Unterzahl - FCN besiegt SVS

2. Liga kompakt: St. Pauli gegen Heidenheim effektiv, Bochum jubelt in Unterzahl - FCN besiegt SVS

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
St. Pauli jubelt gegen Heidenheim. Der 1. FC Nürnberg setzt sich gegen den SV Sandhausen durch.
St. Pauli jubelt gegen Heidenheim. Der 1. FC Nürnberg setzt sich gegen den SV Sandhausen durch. © 2020 Getty Images/Montage
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Dank einer starken Quote vor dem gegnerischen Tor hat der FC St. Pauli in der 2. Bundesliga mit 4:2 gegen den 1. FC Heidenheim seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Der 1. FC Nürnberg rang den SV Sandhausen mit 1:0 nieder, auch der VfL Bochum feierte seinen ersten Erfolg - in Unterzahl.

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1. FC Nürnberg - SV Sandhausen 1:0 (0:0)

Ein Sturmlauf in der zweiten Halbzeit hat dem 1. FC Nürnberg noch einen schwer erkämpften 1:0 (0:0)-Erfolg über den SV Sandhausen beschert. Die Gäste starteten selbstbewusst, hatten durch einen Schuss von Nikolas Nartey (2.) und den ins Zentrum startenden Denis Linsmayer (5.) gleich zwei gute Möglichkeiten zur Führung, die FCN-Keeper Christian Mathenia vereitelte jeweils. Langsam kamen dann auch die Franken besser ins Spiel und hatten durch den Ex-Schalker Johannes Geis per Fernschuss eine erste große Chance (18.). Wenig später wurde Linsmayer nach einem Zusammenprall mit Nikola Dovedan, der für die Aktion Gelb sah, verletzt vorzeitig ausgewechselt (26.). Der Sandhäuser wurde mit einer Trage vom Platz gebracht und musste eine Halskrause tragen. Bis dato einziger Wermutstropfen in einer attraktiven Partie, die zunächst torlos blieb. Der Club kam druckvoll aus der Kabine, unter anderem Dovedan verzog jedoch (64.). Erst in Minute 77 wurden die Nürnberger für ihren Sturmlauf belohnt, als Tobias Mühl die 13. FCN-Ecke des Tages per Kopf zum 1:0 verwertete.

Karlsruher SC - VfL Bochum 0:1 (0:1)

In Unterzahl hat der VfL Bochum einen 1:0-Erfolg beim Karlsruher SC über die Zeit gerettet und seine Ausbeute damit auf vier Zähler aus zwei Partien geschraubt. Nach einem eigentlich druckvollen Beginn des KSC ging der VfL durch einen Geniestreich von Simon Zoller, der den weit vor seinem Tor stehenden Marius Gersbeck per Heber überwand, mit 1:0 in Führung (14.). Der Treffer gab den Gästen Sicherheit, auch wenn die Hausherren kurz darauf wieder etwas mehr investierten. Insgesamt aber bot der erste Durchgang wenige Möglichkeiten auf beiden Seiten. Im zweiten Abschnitt erhöhten die Badener die Schlagzahl. Ab der 68. Minute agierte Bochum in Unterzahl, weil Gerrit Holtmann nach einem Wortgefecht mit Lukas Fröde mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen wurde. Klar, dass die Karlsruher den VfL in Überzahl in dessen Hälfte drängten. Der Videoassistent überprüfte ein Handspiel von Bochums Maxim Leitsch im eigenen Strafraum, doch es gab keinen Elfmeter (76.). Der Aufwand des KSC blieb bis zum Schluss hoch, allein der Ertrag blieb aus.

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FC St. Pauli - 1. FC Heidenheim 4:2 (2:0)

Mit einer abgeklärten Vorstellung vor dem gegnerischen Tor hat der FC St. Pauli gegen den 1. FC Heidenheim mit 4:2 (2:0) seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Nach ausgeglichener Anfangsphase übernahm der FCH die Kontrolle, der durch Patrick Schmidt fast auf 0:1 gestellt hätte. Aber Leart Paqarada machte gerade noch rechtzeitig die Tür zu (20.). Wenig später erzielte Daniel Kyereh nach einem Doppelpass mit Rico Benatelli das 1:0 für St. Pauli (26.). Heidenheim reagierte mit wütenden Angriffen und machte Druck. Doch erneut fiel der Treffer auf der anderen Seite - Schmidt vollstreckte nach einem Freistoß der Hamburger ins eigene Netz zum 2:0-Pausenstand (34.). Ein bis dahin effizienter Auftritt der Kiez-Elf. Unmittelbar nach Wiederanpfiff wechselten die Gäste dreifach - und St. Pauli erhöhte durch einen "Abstauber" von Jannes Wieckhoff auf 3:0 (46.). Chancen durch den eingewechselten Stefan Schimmer (56.) und Konstantin Kerschbäumer (57.) zum 1:3 blieben ungenutzt. Pauli zeigte sich erneut eiskalt, erhöhte durch Maximilian Dittgen auf 4:0 (70.). Der Treffer hielt einer Überprüfung durch den Videoassistenten stand - Marnon Busch startete seinen Befreiungsschlag erst hinter der Linie. Christian Kühlwetter (78.) und Tobias Mohr (80.) gaben dem FCH noch einmal Hoffnung.