02. Januar 2021 / 14:56 Uhr

2. Liga kompakt: Bochum besiegt Darmstadt nach wilder Schlussphase – Nürnberg verliert

2. Liga kompakt: Bochum besiegt Darmstadt nach wilder Schlussphase – Nürnberg verliert

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der VfL Bochum hat sich dank zwei späten Treffern gegen Darmstadt 98 durchgesetzt.
Der VfL Bochum hat sich dank zwei späten Treffern gegen Darmstadt 98 durchgesetzt. © imago images/osnapix
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Der VfL Bochum hat sich in der 2. Bundesliga vorübergehend auf den zweiten Platz geschoben. Der Ruhr-Klub besiegte Darmstadt 98 durch zwei späte Tore. Der 1. FC Heidenheim untermauerte seine Stellung als Heimmacht durch einen Erfolg gegen den 1. FC Nürnberg.

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VfL Bochum - Darmstadt 98 2:1 (0:0)

Die Partie zwischen dem VfL Bochum und Darmstadt 98 blieb sich nicht treu. Lange sah es nach dem vierten Unentschieden dieses Duells in Folge aus, dann siegte der Ruhr-Klub nach einer wilden Schlussphase noch mit 2:1 (0:0) und sprang auf den zweiten Platz. In einem weitgehend ereignislosen ersten Durchgang neutralisierten sich die beiden Mannschaften, die große Chance zur Führung ließen die Darmstädter kurz darauf ungenutzt, als Kapitän Tobias Kempe sich erst stark durchsetzte, sein Versuch aber noch geklärt wurde (47.). Es war der Auftakt zu hektischen Minuten, Serdar Dursun erzielte ein Abseitstor für die Lilien (48.), Tim Skarke schoss nur knapp drüber (50.). Bochum kam dann wieder besser rein. Beide Mannschaften schienen sich mit dem Remis abgefunden zu haben, dann wurde es aber verrückt: Erst schoss Kempe mit einem perfekt getretenen Freistoß das 1:0 für die Gäste, dann glich Bochum per Eigentor von Nicolai Rapp (82.) prompt aus. Und damit nicht genug: Der VfL schaffte den Lucky Punch - erneut nur zwei Minuten später war es Milos Pantovic, der die drei Punkte eintütete (84.).

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1.FC Heidenheim - 1. FC Nürnberg 2:0 (1:0)

Mit einem 2:0 (1:0)-Sieg schob sich der zuhause seit 15 Monaten unbesiegte 1. FC Heidenheim an den Nürnbergern vorbei und verbesserte sich zumindest vorübergehend auf den sechsten Platz. Den Ostwürttembergern reichte ein Tor von Denis Thomalla unmittelbar vor der Halbzeitpause nach einem starken Zuspiel des früheren Dortmunders Dzenis Burnic (45.+1). Nürnberg versuchte es nach Wiederanpfiff mit eigenen Angriffen, gegen die starke Heidenheimer Abwehr war jedoch kein Kraut gewachsen. Patrick Mainka machte nach einer Standardsituation dann per Kopf den Heimerfolg perfekt (76.). Ein Nürnberger Tor durch Adam Zrelak (88.) zählte wegen einer passiven Abseitsstellung nicht, der wütende FCN-Coach Robert Klauß sah in der Schlussminute Rot.

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Würzburger Kickers - Karlsruher SC 2:4 (1:3)

Die Würzburger Kickers taumeln weiter in Richtung Wiederabstieg, verloren nach einem weiteren positiven Coronavirus-Test in ihren Reihen das Heimspiel gegen den Karlsruher SC mit 2:4 (1:3) und verpassten es, den zuletzt schwächelnden KSC mit in den Abstiegskampf zu ziehen. Die Baden-Württemberger waren durch Benjamin Goller (12.) frühzeitig in Führung gegangen, Marvin Wanitzek (28.) erhöhte nach einer halben Stunde und traf nur Minuten später schon wieder - allerdings auf der anderen Seite. Nach einer Flanke von David Kopacz wollte der Karlsruher klären, der Ball landete unglücklich aber im eigenen Netz (32.). Wanitzek blieb auch weiter der Mann des Spiels, nach einem Sololauf stellte er in der 44. Minute den alten Abstand wieder her. Würzburg-Trainer Bernhard Trares wechselte zur Pause dreifach, doch es brachte nichts: Mit einem Traumtor machte Jerome Gondorf (48.) aus 35 Metern alles klar. Das Leben machte sich die Mannschaft von Christian Eichner allerdings auch selbst schwer, Dirk Carlson sah die Gelb-Rote Karte (58.). Würzburg kam so nochmal auf - und durch ein erneutes Eigentor von Christoph Kobald (67.) zum zweiten Tor.