11. April 2021 / 15:24 Uhr

2. Liga kompakt: Braunschweig gewinnt Kellerduell – Rückschläge für Hannover und Nürnberg

2. Liga kompakt: Braunschweig gewinnt Kellerduell – Rückschläge für Hannover und Nürnberg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Braunschweigs Torschütze Suleiman Abdullahi (links) feiert seinen Treffer zum 0:1 mit Martin Kobylanski und Yassin Ben Balla. Marvin Duksch (rechts) kassiert mit Hannover 96 eine Niederlage gegen Heidenheim.
Braunschweigs Torschütze Suleiman Abdullahi (links) feiert seinen Treffer zum 0:1 mit Martin Kobylanski und Yassin Ben Balla. Marvin Duksch (rechts) kassiert mit Hannover 96 eine Niederlage gegen Heidenheim. © dpa (Montage)
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Eintracht Braunschweig fährt drei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf der 2. Bundesliga ein. Im direkten Duell besiegt der BTSV den VfL Osnabrück mit 4:0. Der 1. FC Nürnberg verpasst beim 1:1-Remis in Würzburg den Sprung aus dem Tabellenkeller. Hannover 96 kassiert gegen den 1. FC Heidenheim eine 1:3-Niederlage.

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Hannover 96 – 1. FC Heidenheim 1:3 (0:1)

Da war deutlich mehr drin für die Hausherren. Der 0:1-Rückstand zur Pause war schon sehr überraschend. Marvin Duksch hatte nach 28 Minuten die Führung auf dem Fuß, vergab nach einem Zuspiel von Valmir Sulejmani aber kläglich. Die Gäste agierten deutlich effektiver. Mit dem ersten Schuss auf den Kasten von Michael Esser ging Heidenheim in Führung – Marnon Busch traf (43.).

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96 war auch im zweiten Durchgang lange Zeit die bessere Mannschaft. Der Ausgleichstreffer durch Florent Muslija in der 51. Minute war verdient. Im Anschluss drückte der Gastgeber auf die Führung, doch ein Treffer von Genki Haraguchi wurde nach einem Eingriff des Videoschiedsrichters zurückgenommen. Heidenheim war nur selten in der Offensive unterwegs. Doch in der Schlussphase setzte der FCH gleich zwei dicke Ausrufezeichen: Erst traf Robert Leipertz (75.), dann legte Stefan Schimmer nur vier Minuten später den 3:1-Endstand nach. Heidenheim bleibt bei nur fünf Punkten Abstand im Aufstiegsrennen weiter mit dabei.

VfL Osnabrück - Eintracht Braunschweig 0:4 (0:1)

Ganz wichtiger Sieg für die Eintracht im Abstiegskampf! Und es war der erste Auswärtsdreier überhaupt in der aktuellen Serie. Im Duell zwischen dem Tabellen-15. und 16. erwischte Braunschweig in beiden Hälften einen perfekten Start. In Durchgang eins spielte Martin Kobylanski einen perfekten Ball in den Lauf von Suleiman Abdullahi. Der Angreifer ließ sich seine erste Chance nicht nehmen und traft zum 1:0 (11.). Fortan war es ein ausgeglichenes Kellerduell. Doch nach der Pause sollte sich das ändern.

Fünf Minuten nach Wiederanpfiff kam Osnabrücks Ulrich Taffershofer deutlich zu spät und traf Eintracht-Angreifer Nick Proschwitz im eigenen Strafraum klar. Schiedsrichter Sascha Stegemann zeigte direkt auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kobylanski platziert. Und nur vier Minuten später legten die Gäste den dritten Treffer nach. Abdullahi zog nach einem Zuspiel von Lasse Schlüter in kurze Eck ab und ließ VfL-Keeper Philipp Kühn keine Chance. In der 66. Minute sah Kühn ganz schlecht aus, als er eine Flanke von Kobylanski in das eigene Gehäuse zur 0:4-Niederlage lenkte. Braunschweig baut den Abstand auf Osnabrück durch den deutlichen Sieg auf drei Punkte aus.

Würzburger Kickers - 1. FC Nürnberg 1:1 (0:1)

Die Gäste legten schon ganz früh los. Erik Shuranov köpfte einen Querschläger von David Kopacz direkt in das Gehäuse des Schlusslichts. Den zweiten Aufreger im ersten Durchgang gab es auf der anderen Seite. Lukas Mühl köpfte den Ball viel zu kurz in Richtung Keeper Christian Mathenia zurück. Ridge Munsy sprintete dazwischen und wurde von Mühl leicht zu Fall gebracht. Der Nürnberger war der letzte Mann, sah von Schiedsrichter Tobias Reichel aber nur die Gelbe Karte (19.).

Nach der Pause ging es ausgeglichen weiter. Große Chancen blieben aber auf beiden Seiten aus. Erst nach 78 Minuten fiel der zweite Treffer der Partie. Nach einer Flanke von Rolf Feltscher stieg Lars Dietz am höchsten und köpfte zum 1:1-Ausgleich ein. Weitere Tore gab es aber nicht. Neun Punkte bis zum ersten Nicht-Abstiegsplatz sind es bereits für die Würzburger.