08. Mai 2021 / 14:54 Uhr

2. Liga kompakt: Fürth und Düsseldorf lassen Federn – Würzburg steigt ab

2. Liga kompakt: Fürth und Düsseldorf lassen Federn – Würzburg steigt ab

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Greuther Fürth und Fortuna Düsseldorf patzen im Aufstiegsrennen. Würzburg muss den Gang in Liga drei antreten.
Greuther Fürth und Fortuna Düsseldorf patzen im Aufstiegsrennen. Würzburg muss den Gang in Liga drei antreten. © IMAGO/Zink/Beautiful Sports/Nordphoto (Montage)
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Greuther Fürth und Fortuna Düsseldorf hätten Big Points im Aufstiegsrennen setzen können, beide kommen aber in ihren Heimspielen nicht über Unentschieden hinaus. Aus der 2. Liga abgestiegen sind die Würzburger Kickers.

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Greuther Fürth – Karlsruher SC 2:2 (1:2)

Greuther Fürth hat den möglichen Sprung an die Tabellenspitze der 2. Liga verpasst und im Kampf um den direkten Aufstieg einen Rückschlag erlitten. Gegen den Karlsruher SC kam die Mannschaft von Stefan Leitl nicht über ein 2:2 (1:2) hinaus. Mit nun 58 Punkten hat das Kleeblatt zwei Zähler mehr als Verfolger Kiel, allerdings auch zwei Spiele mehr absolviert. Der Rückstand auf den am Sonntag geforderten Leader VfL Bochum beträgt zwei Zähler.

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Der KSC hatte wie so häufig einen starken Start erwischt, der Ex-Fürther Philipp Hofmann (4.) schockte das Kleeblatt per Kopf bereits in den Anfangsminuten. Fürth war fortan bemüht, aber im Abschluss glücklos, während der KSC stark verteidigte. Die Franken kamen trotzdem zum Ausgleich. Nachdem Branimir Hrgota noch am glänzend parierenden Marius Gersbeck scheiterte (18.), schoss Havard Nielsen nach einer Ecke das verdiente 1:1 (26.). Karlsruhe aber präsentierte sich offensiv sehr effizient und kam durch Marco Thiede zur erneuten Führung – Fürth-Keeper Sascha Burchert sah nicht gut aus (36.). Fürth kam erst nach der Pause zum Ausgleich, Hrgota verwandelte zum 2:2 (69.). Zu mehr reichte es nicht mehr.

Fortuna Düsseldorf – Eintracht Braunschweig 2:2 (1:0)

Auch Fortuna Düsseldorf verpasste es, Druck auf die Mannschaften in den Aufstiegsrängen auszuüben. Die zuletzt aufstrebenden Rheinländer spielten gegen Abstiegskandidat Eintracht Braunschweig nur 2:2 (1:0) und haben als Vierter drei Punkte Rückstand auf Kiel, das zwei Spiele weniger absolviert hat. Der Hamburger SV könnte am Montag wieder an der Mannschaft von Trainer Uwe Rösler vorbeiziehen.



Die Düsseldorfer hatten gegen den BTSV im ersten Durchgang zwar mehr vom Spiel, agierten aber nicht konsequent vor dem Tor der Niedersachsen. So brauchte es einen Elfmeter zur Führung. Nach einem Einsteigen von Benjamin Kessel verwandelte der Gefoulte Dawid Kownacki (42.) zur Fortuna-Führung. Braunschweig steckte aber nicht auf, nach starker Kombination auf der rechten Seite gelang Marcel Bär das nicht unverdiente 1:1 (51.). Die Eintracht wurde nun immer stärker und hatte Chancen zur Führung, stattdessen stach jedoch die Fortuna per Konter. Der starke Shinta Appelkamp erzielte das 2:1 (60.). Das Spiel blieb jedoch offen und die Eintracht aggressiv. Die Folge war das 2:2 durch eine schöne Einzelleistung von Fabio Kaufmann (68.), ein Ergebnis, dass den Niedersachsen eher hilft als der Fortuna.

Würzburger Kickers – VfL Osnabrück 1:3 (0:0)

Die Würzburger Kickers stehen nach dem 1:3 (0:0) gegen den VfL Osnabrück als erster Absteiger aus der 2. Liga fest. Die Mannschaft von Ralf Santelli, die in dieser Saison von Verletzungskrisen und Corona-Ausbrüchen nicht verschont geblieben ist, hätte gegen die Niedersachsen einen Sieg gebraucht, um ihre Mini-Chancen auf den Klassenerhalt noch am Leben zu erhalten.

Doch daraus wurde nichts: Christian Santos köpfte in einer überaus umkämpften Partie die Führung für die Gäste (52.), Frank Ronstadt glich mit einem wunderbar getretenen Freistoß zum 1:1 aus (67.). Osnabrück zeigte aber großen Kampfgeist. Ulrich Taffertshofer (80.) und Ludovit Reis (85.) sorgten für einen Doppelschlag und hielten damit die Hoffnungen des VfL aufrecht, der den Rückstand auf Braunschweig auf dem Relegationsplatz auf einen Punkt verkürzte.

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