02. Februar 2019 / 14:53 Uhr

2. Liga kompakt - Bittere Pleite für den HSV: Rot für Sakai und Kung-Fu-Gegentor

2. Liga kompakt - Bittere Pleite für den HSV: Rot für Sakai und Kung-Fu-Gegentor

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Pleite in Bielefeld war für Hannes Wolf die zweite Niederlage als HSV-Trainer
Die Pleite in Bielefeld war für Hannes Wolf die zweite Niederlage als HSV-Trainer © 2019 Getty Images
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Böser Rückschlag für den HSV: Der Zweitliga-Tabellenführer verlor und Unterzahl und ohne den verletzten Pierre-Michel Lasogga bei Arminia Bielefeld. Der SC Paderborn zerlegt Fürth, Heidenheim schlägt Dresden. Die Spiele im Überblick.

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Arminia Bielefeld - Hamburger SV 2:0 (2:0)

Tabellenführer Hamburger SV hat im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga einen Rückschlag erlitten. Ohne seinen verletzten Top-Torjäger Pierre-Michel Lasogga verloren die Hanseaten bei Arminia Bielefeld 0:2 (0:2) und verpassten es, ihren Platz an der Spitze weiter zu festigen. Verfolger 1. FC Köln kann mit einem Sieg am Sonntag bei Erzgebirge Aue wieder bis auf einen Punkt an den HSV heranrücken. In Bielefeld mussten die Hamburger schon ab der 12. Minute mit einem Mann weniger auskommen. Gotoku Sakai sah nach einer Notbremse gegen Andreas Voglsammer die Rote Karte. Der Gefoulte vergrößerte die Sorgen des HSV kurz darauf weiter und erzielte das 1:0 für die Gastgeber (19.). Allerdings traf das gestreckte Bein des Angreifers dabei nicht nur den Ball, sondern auch den Kopf des Hamburgers Orel Magala. Schiedsrichter Daniel Siebert gab den Treffer trotzdem. Reinhold Yabo gelang noch vor der Pause das zweite Tor der Bielefelder (26.)

HSV in Noten: Die Einzelkritik zur Pleite gegen Arminia Bielefeld

Der Hamburger SV kassiert eine bittere Niederlage gegen Arminia Bielefeld. Hier alle HSV-Spieler mit Noten in der Einzelkritik. Zur Galerie
Der Hamburger SV kassiert eine bittere Niederlage gegen Arminia Bielefeld. Hier alle HSV-Spieler mit Noten in der Einzelkritik. ©
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SC Paderborn - SpVgg Greuther Fürth 6:0 (3:0)

Die Talfahrt der SpVgg Greuther Fürth in der 2. Liga setzt sich fort. Am Samstag verloren die Franken deutlich mit 0:6 (0:3) beim SC Paderborn und warten nun bereits seit dem 14. Spieltag auf einen Sieg. Außerdem ist Fürth seit sechs Partien torlos. Die Paderborner verbesserten sich auf Rang sechs und haben damit Kontakt zu den Top 3 der Liga. Phillip Klement (11. Minute/Foulelfmeter), Bernard Tekpetey (19.), Sven Michel (28./79.), Babacar Gueye (65.) und Kai Pröger (69.) trafen für den Aufsteiger. Aber das 1:0 durch Klement war nicht unumstritten: Torwart Sascha Burchert soll SC-Angreifer Tekpetey zu Fall gebracht haben. Schiedsrichter Alexander Sather hielt trotz aller Fürther Proteste an seiner Entscheidung fest. Noch vor der Pause sorgten Tekpetey und Michel mit ihren Toren gegen schwache Fürther für die Entscheidung. Ein Aufbäumen der Gäste war über 90 Minuten nicht zu erkennen, stattdessen erhöhten Gueye, Pröger und erneut Michel sogar auf 6:0.

Alle Trikots der Zweitligisten für die Saison 2018/2019 im Überblick

Die neuen Trikots der Zweitliga-Vereine: Hier mit Aytac Sulu (Darmstadt); Pierre-Michel Lasogga (Hamburg), Brian Hamalainen (Dresden).  Zur Galerie
Die neuen Trikots der Zweitliga-Vereine: Hier mit Aytac Sulu (Darmstadt); Pierre-Michel Lasogga (Hamburg), Brian Hamalainen (Dresden).  ©
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1. FC Heidenheim gegen Dynamo Dresden 1:0 (1:0)

Der 1. FC Heidenheim bleibt nach dem neunten Saisonsieg am Spitzen-Trio der 2. Liga dran. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt setzte sich am Samstag gegen die SG Dynamo Dresden mit 1:0 (1:0) durch und hat nach dem 20. Spieltag 34 Punkte. Vor 11 200 Zuschauern in der Heidenheimer Voith-Arena markierte Nikola Dovedan in der 35. Minute das entscheidende Tor. Für die Sachsen war es drei Tage nach der Heimniederlage gegen Arminia Bielefeld die zweite Niederlage in Serie. Heidenheim musste das Spiel machen, kam gegen die gut gestaffelte Gäste-Defensive aber nur selten zum Abschluss. Nur einmal wurde es den Hausherren dann doch zu einfach gemacht, als Dovedan an der Strafraumkante mit einem Haken gleich drei Dynamo-Akteure austanzte und unhaltbar für Torwart Markus Schubert abschloss. Torchancen waren aber auf beiden Seiten Mangelware. Nach der Pause konnten sowohl Heidenheim als auch die Gäste ihre Möglichkeiten nicht nutzen. In der Nachspielzeit rutschte Dynamo-Stürmer Moussa Koné nach Hereingabe von Atilgan nur Zentimeter am Ball vorbei und vergab den Ausgleich.

Schafft der Hamburger SV den direkten Wiederaufstieg? Hier abstimmen!

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