23. Januar 2021 / 14:57 Uhr

2. Liga kompakt: HSV dreht Spiel in Braunschweig und beendet Hinrunde als Erster – Rot für Würzburg-Coach

2. Liga kompakt: HSV dreht Spiel in Braunschweig und beendet Hinrunde als Erster – Rot für Würzburg-Coach

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Der Hamburger SV sicherte sich mit einem Sieg in Heidenheim die Hinrunden-Meisterschaft, während Würzburgs Trainer Bernhard Trares eine Rote Karte kassierte.
Der Hamburger SV sicherte sich mit einem Sieg in Heidenheim die "Hinrunden-Meisterschaft", während Würzburgs Trainer Bernhard Trares eine Rote Karte kassierte. © imago images/osnapix/foto2press
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Der Hamburger SV hat sich nach einem klaren Rückstand einen Auswärtssieg bei Abstiegskandidat Eintracht Braunschweig erarbeitet und ist damit die beste Mannschaft der Hinrunde. Bei der Niederlage seiner Mannschaft in Paderborn sah Würzburgs Chefcoach Bernhard Trares unterdessen die Rote Karte.

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Eintracht Braunschweig - Hamburger SV 2:4 (2:1)

Der Hamburger SV hat bei Abstiegskandidat Eintracht Braunschweig einen ärgerlichen Punktverlust vermieden und nach einem Zwei-Tore-Rückstand noch mit 4:2 (1:2) gewonnen. Im Nordduell gelang es dem HSV, seine Position als Tabellenführer weiter zu festigen. Dabei sah es an der Hamburger Straße zunächst gar nicht gut aus, nachdem Felix Kroos (9.) und Marcel Bär (42.) die Gastgeber doppelt in Führung geschossen hatten. Kurz vor dem 2:0 hatten die Hamburger durch Bakery Jatta ihre beste Chance, der Flügelspieler schoss aber drüber (41.). Abschlussglück hatten die Gäste erst kurz vor der Pause, als David Kinsombi nach starker Vorarbeit von Sonny Kittel das Anschlusstor erzielte (45.+2).

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War die abstiegsbedrohte Eintracht im ersten Durchgang noch ungemein sicher in der Abwehrarbeit, luden die Verteidiger den HSV nach Wiederanpfiff plötzlich ein: Ein Klärungversuch von Brian Behrendt landete in den Füßen von Simon Terodde, der dankend annahm und ausglich (51.). Joker Aaron Hunt drehte die Partie dann nach einem Patzer von Braunschweig-Torwart Jasmin Fejzic (59.). Der HSV hatte nun Oberwasser, kam durch Kinsombi (65.) zu seinem vierten Treffer. Zuvor hatte Lasse Schlüter den Ball am eigenen Strafraum gegen Moritz Heyer verloren. Mit dem Auswärtssieg am letzten Spieltag der ersten Saisonhälfte steht fest, dass der Hamburger SV die Hinrunde als beste Mannschaft abschließen wird.

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Karlsruher SC - 1. FC Heidenheim 1:1 (1:0)

Durch die 1:1 (1:0)-Punkteteilung stagnieren sowohl der Karlsruher SC als auch der 1. FC Heidenheim im Verfolgerfeld bei jeweils 26 Punkten auf den Plätzen sechs und sieben. Zunächst hatte die zuletzt drei Mal siegreiche Heimmannschaft Vorteile. Benjamin Goller verlängerte eine Ecke zu Robin Bormuth, der am zweiten Pfosten das 1:0 köpfte (6.). Heidenheim hatte sofort den Ausgleich auf dem Fuß, Florian Pick scheiterte allerdings an KSC-Schlussmann Marius Gersbeck (9.). In der Folge blieb das Duell intensiv, aber chancenarm. Nach einer Top-Chance für Karlsruhe durch Philipp Hofmann, der aus kurzer Distanz den Giebel traf (51.), kam der FCH durch Christian Kühlwetter mit einem schönen Schlenzer zum Ausgleich (60.).

SC Paderborn - Würzburger Kickers 1:0 (1:0)

Der SC Paderborn hat die kleine Serie des zuletzt drei Spiele in Folge unbesiegten Schlusslichts Würzburger Kickers gestoppt und seinen Platz in der oberen Tabellenhälfte mit dem 1:0 (1:0) gefestigt. Die Ostwestfalen sind nach dem Siegtor durch Ex-Norwich-Stürmer Dennis Srbeny in der 31. Minute Neunter. Kurios: Weil Würzburgs Verteidiger Ewerton beim Klärungsversuch mit Wucht ins Tor gerutscht war, musste die Partie für einige Minuten unterbrochen werde, während das Netz geflickt wurde. In der Schlussphase sah Würzburgs Trainer Bernhard Trares, der sich über die Auslegung eines Zweikampfes beschwert hatte, die Rote Karte (76.) von Schiedsrichter Lasse Koslowski.