09. November 2019 / 14:55 Uhr

2. Liga kompakt: HSV holt trotz Jatta-Rot Remis im Nordderby - Stuttgart verliert in Osnabrück

2. Liga kompakt: HSV holt trotz Jatta-Rot Remis im Nordderby - Stuttgart verliert in Osnabrück

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Während der Hamburger SV im Nordderby bei Holstein Kiel (l.) strauchelte, feierte Osnabrück einen überraschenden Heimsieg gegen den VfB Stuttgart.
Während der Hamburger SV im Nordderby bei Holstein Kiel (l.) strauchelte, feierte Osnabrück einen überraschenden Heimsieg gegen den VfB Stuttgart. © imago images/Montage
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Die Favoriten tun sich schwer in der 2. Bundesliga. Während der Hamburger SV nach einer Roten Karte für Bakery Jatta bei Holstein Kiel immerhin den Ausgleich schafft, kommt auch der VfB Stuttgart nicht zu Punkten. Der Bundesliga-Absteiger verliert beim Aufsteiger VfL Osnabrück.

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Holstein Kiel - Hamburger SV 1:1 (1:0)

Es bleibt dabei: Der Hamburger SV bleibt für Holstein Kiel in der 2. Liga ein Lieblingsgegner. Nach den deutlichen Siegen in den beiden bisherigen Aufeinandertreffen der Klubs in der vergangenen Saison (3:1 zu Hause und 3:0 in Hamburg) haben die „Störche“ auch am 13. Spieltag der neuen Saison ein Remis erreicht. U21-Nationalspieler Janni Serra traf kurz vor der Halbzeit zum 1:0 - in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte traf Timo Letschert zum Last-Minute-Ausgleich.

"So lange mit zehn Mann zu spielen, ist nie einfach", sagte der eingewechselte Tor-Joker Letschert nach dem Schlusspfiff. "In der zweiten Halbzeit haben wir gut gekämpft und uns einen Punkt verdient."

Der HSV in der Einzelkritik: Das sind die Noten zum 1:1-Unentschieden bei Holstein Kiel.

Daniel Heuer Fernandes – NOTE 3: Der Torwart konnte unter der Woche aufgrund eines Infektes nicht trainieren, wurde aber rechtzeitig fit und parierte in der 14. Minute bärenstark gegen Emmanuel Iyoha. Am Gegentor zum 0:1 hat er keinerlei Schuld.  Zur Galerie
Daniel Heuer Fernandes – NOTE 3: Der Torwart konnte unter der Woche aufgrund eines Infektes nicht trainieren, wurde aber rechtzeitig fit und parierte in der 14. Minute bärenstark gegen Emmanuel Iyoha. Am Gegentor zum 0:1 hat er keinerlei Schuld.  ©
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HSV-Trainer Dieter Hecking hatte nach dem 1:1 in Wiesbaden keine Änderungen in der Startformation vorgenommen. Relativ früh musste er allerdings auf Bakery Jatta verzichten, der in der 26. Minute die Rote Karte für ein überhartes Einsteigen gegen Salih Özcan sah. In einem ansonsten zumeist fairen Spiel schaffte es der Tabellenführer der 2. Liga zu zehnt nicht mehr, die Niederlage abzuwenden. Der Zweite Arminia Bielefeld könnte den HSV mit einem Sieg am Sonntag überholen.

VfL Osnabrück - VfB Stuttgart 1:0 (1:0)

Trotz einer druckvollen Leistung und knapp 75 Prozent Ballbesitz kamen die Gäste nicht zu einem Erfolgserlebnis und verpassten trotz des HSV-Ausrutschers den Sprung auf die direkten Aufstiegsplätze. Schon nach vier Minuten gelang dem Aufsteiger die überraschende Führung: Nach einem Zuspiel von Schmidt, der von der VfB-Abwehr (mit Rückkehrer Holger Badstuber) sträflich allein gelassen wurde, stand Alvarez (4.) richtig. Sein Versuch wurde von Kempf unhaltbar für Stuttgarts Torwart Kobel abgefälscht - 1:0 für die Niedersachsen!

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Dabei blieb es bis weit in die zweite Hälfte - obwohl die Schwaben nun immer mehr auf den Ausgleich drückten. Immer wieder leisteten sich die Osnabrücker defensive Leichtsinnsfehler. Gonzalez (70.) hatte die wohl größte Möglichkeit, scheiterte aber aus kurzer Distanz an VfL-Schlussmann Kühn. Zuvor hätten die Gastgeber das Spiel mitten in eine Stuttgarter Druckphase hinein entscheiden können: Nach einem Konter über Alvarez und Amenyido stand Schmidt (66.) völlig frei, der aber knapp am Tor vorbei schoss. Stuttgart verballerte weitere Chancen - etwa durch den eingewechselten Al Ghaddioui in der 83. Minute.

SV Sandhausen - Greuther Fürth 3:2 (1:1)

Die Fürther verpassten in Sandhausen den Anschluss an die Spitzenplätze. Zwei Mal waren die formstarken Gäste von Trainer Stefan Leitl durch die früheren Bundesliga-Spieler Julian Green (14.) und Branimir Hrgota (52.) in Führung gegangen, doch die Gastgeber schafften jeweils durch Kevin Behrens den Ausgleich. Zunächst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach einem Green-Foul an Biada, dann nach einem Eckball von Paquarada per Kopf in der 64. Minute.

In der vierten Minute der Nachspielzeit gelang den Gastgebern dann sogar noch das Siegtor - Bouhaddouz überwand Fürths Torwart Burchert. Ein herber Rückschlag für die Fürther, die eigentlich nach oben geschielt hatten.

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