01. September 2019 / 15:26 Uhr

2. Liga kompakt: Jatta trifft! HSV besiegt Hannover 96 hochverdient - Kiel tritt auf der Stelle

2. Liga kompakt: Jatta trifft! HSV besiegt Hannover 96 hochverdient - Kiel tritt auf der Stelle

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der HSV bejubelt den Treffer von Bakery Jatta (Mitte rechts) zum 3:0 gegen Hannover.
Der HSV bejubelt den Treffer von Bakery Jatta (Mitte rechts) zum 3:0 gegen Hannover. © Getty
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Der Hamburger SV bezwingt Hannover 96 ohne Probleme - und sorgt mit dem 3:0 durch Bakery Jatta für einen ganz besonderen Moment in dieser Saison. Der VfL Osnabrück konnte Mit-Aufsteiger Karlsruhe ebenfalls deutlich besiegen. Bei der Rückkehr von Dirk Schuster in die 2. Liga trotzte Aue Holstein Kiel einen Punkt ab.

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Hamburger SV - Hannover 96 3:0 (1:0)

Fast schon mit Ansage war es Sonny Kittel, der aus Sicht des Gastgebers die Führung erzielte. Der Mittelfeldspieler, vor der Saison aus Ingolstadt gekommen, hatte nicht nur in den vergangenen Wochen sehr stark gespielt, sondern vor seiner Verpflichtung auch Hannover 96 brennend interessiert.

Der quirlige Ex-Frankfurter nutzte einen Lapsus in der Abwehr der Niedersachsen. Narey hatte auf dem rechten Hamburger Flügel den viel zu langsamen Anton stehen lassen. In der Mitte entzog sich Kittel der Bewachung von Hannover-Kapitän Bakalorz und überwand Zieler aus fünf Metern. Der HSV blieb spielbestimmend, nach einer halben Stunde konnte Kinsombi (59.) das 2.0 erzielen.

HSV in Noten: Die Einzelkritik zum 3:0-Sieg gegen Hannover 96

Die HSV-Profis setzten sich überzeugend mit 3:0 gegen Hannover 96 durch.  Zur Galerie
Die HSV-Profis setzten sich überzeugend mit 3:0 gegen Hannover 96 durch.  ©
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Hannover, das sich nach einer schwachen Anfangsphase gerade in die Partie gekämpft hatte, konnte bis zur Pause keine Torgefahr ausstrahlen. Nach einem Prib-Schuss verpasste Neuzugang Ducksch freistehend vor Heuer Fernandes den möglichen Anschlusstreffer. Stattdessen der wohl emotionalste Moment der Saison: Bakery Jatta (78.), der sich in den vergangenen Wochen mit wohl unberechtigten Vorwürfen konfrontiert sah, schoss das Tor zum 3:0 und wurde anschließend vom ganzen Stadion gefeiert.

So reagiert das Netz auf den Jatta-Treffer

VfL Osnabrück - Karlsruher SC 3:0 (1:0)

Im Duell der Aufsteiger legte der KSC nach der Pleite gegen den HSV zwar gut los, büßte das Momentum dann aber an die Gastgeber ein. Die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune kam an der Bremer Brücke immer stärker auf, zunächst konnte die vielbeinige Karlsruher Abwehr einen Gegentreffer aber verhindern. Bis zur 22. Minute: Nach einer starken Einzelleistung von Heider leitete Wolze den Ball per Kopf weiter zu Alvarez, der das 1:0 für den VfL markieren konnte.

Die Niedersachsen machten auch nach der Führung weiter mit dem Angriffsfußball, konnten bis zur Pause aber nicht erhöhen. Dafür wenig später. Wieder war es Alvarez (48.), der diesmal per Elfmeter auf 2:0 stellen konnte. Der Karlsruher Roßbach hatte zuvor Taffertshofer gelegt.

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Mitte der zweiten Hälfte hätte die Partie in die eine oder die andere Richtung kippen können - erst verpasste Gordon (64.) per Kopf den möglichen KSC-Anschluss, dann konnte Ouahim (67.) auf der Gegenseite trotz guter Position nicht auf 3:0 stellen, weil Wanitzek klärte. In der 80. Minute machte van Aken dann jedoch alles klar.

Holstein Kiel - Erzgebirge Aue 1:1 (0:0)

Die Kieler strauchelten, fielen aber nicht. Nach einer mäßigen ersten Halbzeit schockte Erzgebirge Aue mit Neu-Trainer Dirk Schuster die Schleswig-Holsteiner durch Hochscheidt (48.), der nach einem abgefälschten Pass plötzlich im Strafraum auftauchte und aus spitzem Winkel das 1:0 erzielen konnte. Die Kieler nur wenige Minuten später im Glück: van den Bergh holte Kalig von den Beinen, Schiedsrichter Koslowski entschied auf Elfmeter - den Reimann (54.) aber stark gegen Nazarov hielt.

Aue blieb angriffslustig: Nachdem Kiel durch den früheren Erzgebirge-Profi Iyoha (60.) den Pfosten getroffen hatte, überwand Baumgart Kiels Keeper Reimann. Holstein hatte Glück, dass Ignjovski den Ball noch auf der Linie klären konnte. Der Ausgleich fiel dann aus dem Nichts: Thesker spielte den Ball auf Lee, der im Fünfmeterraum die Übersicht behielt und nach 73 Minuten ausgleichen konnte. Testroet (90.+5) hatte spät Aues Siegtreffer geköpft, doch der Torjäger stand knapp im Abseits.

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