31. Mai 2020 / 15:24 Uhr

2. Liga kompakt: Favoritensiege für Hamburg, Stuttgart und Heidenheim - HSV mit Glück und Pollersbeck

2. Liga kompakt: Favoritensiege für Hamburg, Stuttgart und Heidenheim - HSV mit Glück und Pollersbeck

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sowohl der Hamburger SV und als auch der VfB Stuttgart wurden ihren Favoritenrollen am 29. Spieltag gerecht.
Sowohl der Hamburger SV und als auch der VfB Stuttgart wurden ihren Favoritenrollen am 29. Spieltag gerecht. © Imago Images/Montage
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Diese Sonntagskonferenz versprach eine Menge - und hielt (fast) alles. Mit dem VfB Stuttgart, dem Hamburger SV und dem 1. FC Heidenheim gingen die Zweit- bis Viertplatzierten der 2. Liga parallel an den Start. Letztlich konnten alle drei Top-Klubs drei Punkte einfahren, wobei der HSV lange wackelte.

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Hamburger SV - SV Wehen Wiesbaden 3:2 (2:1)

Der HSV hat sich drei Tage nach der 2:3-Last-Minute-Pleite beim VfB Stuttgart rehabilitiert. Der einstige Bundesliga-Dino besiegte trotz eines Fehlstarts den SV Wehen Wiesbaden mit 3:2. Trainer Dieter Hecking hatte im Vergleich zur Niederlage im Schwabenland vier Wechsel vorgenommen. Der brisanteste: Statt Daniel Heuer Fernandes gab Julian Pollersbeck sein Saison-Debüt zwischen den Pfosten. Bereits nach zwölf Minuten musste er nach einem Traum-Lupfer von Wehens Manuel Schäffler erstmals hinter sich greifen. Während Pollersbeck jedoch machtlos war, musste Timo Letschert den Treffer nach einem katastrophalen Fehlpass auf seine Kappe nehmen.

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Die Hausherren ließen mit ihrer Antwort nicht lange auf sich warten: Wenige Sekunden nach dem Gegentreffer netzte David Kinsombi (14.) zum 1:1 ein, Joel Pohjanpalo (27.) erhöhte vor der Halbzeitpause sogar auf 2:1. Doch Wehen steckte nicht auf - auch dank der Unterstützung von Letschert, der einen gebrauchten Tag erwischt hatte. Der 27-Jährige verursachte im zweiten Durchgang einen Elfmeter, den Schäffler (57.) eiskalt verwandelte. Im Anschluss wackelte der HSV bedenklich, hatte es jedoch einer Energieleistung von Doppel-Torschütze Kinsombi (76.) zu verdanken, dass am Ende ein glücklicher Sieg heraussprang - und einer insgesamt starken Leistung von Schlussmann Pollersbeck.

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Dynamo Dresden - VfB Stuttgart 0:2 (0:1)

Die längste Corona-Pause aller Zweitligisten (84 Tage) ist für Dynamo Dresden vorbei. Die Freude über die Rückkehr in den Fußball-Alltag dürfte sich nach Ablauf der 90 Minuten gegen den VfB Stuttgart allerdings in Grenzen halten. Das Schlusslicht der 2. Liga musste eine 0:1-Heimpleite gegen den Aufstiegsaspiranten hinnehmen. Es dauerte nur 18 Minuten, bis der VfB durch einen Treffer von Hamadi Al Ghaddioui in Führung ging. Mit dem Jubel mussten sich die Schwaben, die drei Tage zuvor den HSV mit 3:2 besiegt hatten, allerdings etwas gedulden. Wie der Videobeweis letztlich ergab, hatte Dresdens Patrick Schmidt die vermeintliche Abseitsstellung jedoch aufgehoben. Den Stuttgarter Arbeitssieg machte kurz vor Schluss Darko Churlinov (88.) perfekt.

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1. FC Heidenheim - Erzgebirge Aue 3:0 (0:0)

Nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit reichte dem 1. FC Heidenheim eine starke erste Viertelstunde im zweiten Durchgang, um den Heimsieg gegen Erzgebirge Aue so gut wie perfekt zu machen. Zunächst machte Marc Schnatterer seinen verschossenen Elfmeter aus der 24. Minute wett, indem sein scharf gespielter Ball über David Otto zu Aues Calogero Rizzuto (48.) gelangte, der bei seinem Klärungsversuch das eigene Tor traf. Zehn Minuten nach dem Eigentor erhöhte Heidenheim per Flugkopfball von Konstantin Kerschbaumer (58.) auf 2:0 für die Hausherren. Den Schlusspunkt setzte Stefan Schimmer (87.) zum letztendlich ungefährdeten 3:0-Heimerfolg.