03. November 2019 / 15:26 Uhr

2. Liga kompakt: HSV kassiert in Wehen späten Ausgleich in Überzahl - VfB und Bielefeld souverän

2. Liga kompakt: HSV kassiert in Wehen späten Ausgleich in Überzahl - VfB und Bielefeld souverän

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Hamburger SV hat bei Schlusslicht Wehen einen Sieg verpasst. Der VfB Stuttgart setzte sich im Heimspiel gegen Dresden durch.
Der Hamburger SV hat bei Schlusslicht Wehen einen Sieg verpasst. Der VfB Stuttgart setzte sich im Heimspiel gegen Dresden durch. © imago images/Montage
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Der Hamburger SV hat bei Schlusslicht Wehen Wiesbaden trotz numerischer Überzahl den Sieg verpasst. Die Verfolger Arminia Bielefeld und VfB Stuttgart können dagegen jubeln.

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SV Wehen-Wiesbaden - Hamburger SV 1:1 (0:0)

Der HSV bleibt zwar Erster, lässt beim Schlusslicht aber wegen eines späten Gegentreffers Federn. Ein angesichts des Tabellenstandes erkennbarer Klassenunterschied war kaum erkennbar. Der HSV hatte zwar die besseren Chancen und insgesamt mehr Spielanteile, Wehen verteidigte das allerdings im Gegenzug auch sehr clever. Immer wieder setzten die Hessen auch auf Konter.

Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs kamen die Gäste dann doch zur Führung - unter gütiger Mithilfe von Wehens Torwart Watkowiak. Der lange daneben, als Leibold eher harmlos auf das Tor schoss und wehrte den Ball genau in die Mitte ab. Dort stand der Ex-Kieler David Kinsombi, der schnell schaltete und in der 49. Minute den Führungstreffer für Hamburg markierte.

Der HSV in der Einzelkritik: Das sind die Noten gegen Wehen Wiesbaden

Daniel Heuer Fernandes – NOTE 2: Der Torwart rettete seine Mannschaft mit einer starken Reaktion vor dem Rückstand, als Stefan Aigner nach einem Ballgewinn alleine auf ihn zustürmt. Überhaupt strahlte Fernandes viel Sicherheit aus und war handlungsschnell, verließ gelegentlich auch den Strafraum, um die Situationen zu klären. Beim Gegentor zum 1:1 war er chancenlos.     Zur Galerie
Daniel Heuer Fernandes – NOTE 2: Der Torwart rettete seine Mannschaft mit einer starken Reaktion vor dem Rückstand, als Stefan Aigner nach einem Ballgewinn alleine auf ihn zustürmt. Überhaupt strahlte Fernandes viel Sicherheit aus und war handlungsschnell, verließ gelegentlich auch den Strafraum, um die Situationen zu klären. Beim Gegentor zum 1:1 war er chancenlos.     ©
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Wenig später machte Wiesbaden sich das Leben selbst schwer. Stefan Aigner foulte Leibold im Mittelfeld und trat dann auf den am Boden liegenden Hamburger - offenbar versehentlich. Schiedsrichter Rohde allerdings zog den Videobeweis zu Rate und stellte Aigner wegen einer Tätlichkeit vom Platz - der HSV spielte die letzte halbe Stunde in Überzahl.

Sicherheit gab das aber nicht - stattdessen bekam Wehen gegen den Tabellenführer in der Schlussphase eine zweite Luft. Der ehemalige Hamburger Törles Knöll (90.+2) schoss nach einem Standard so den unterm Strich nicht unverdienten Ausgleich für die Gastgeber.

VfB Stuttgart - Dynamo Dresden 3:1 (2:0)

Die erste Halbzeit war nach zuletzt schwachen Ergebnissen sehr nach dem Geschmack von Stuttgart-Trainer Tim Walter. Der VfB spielte dominant und ging schon nach drei Minuten in Führung. Nach einem Eckball von Klement köpfte Kempf den Ball in Richtung Dresden-Tor, ehe Dynamos Hamalainen beim Abwehrversuch den Ball ins eigene Tor abfälschte. Fortan hatten die Schwaben alles im Griff, erspielten sich weitere Chancen und kamen zu einem Abseits-Tor durch Gonzalez.

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Stuttgart erhöhte kurz vor der Pause auf 2:0, Ascacibar (38.) schloss eine Hereingabe von Mangala humorlos aus kurzer Distanz ab. Die Dresdner zeigten unterm Strich zu wenig, um den VfB ernsthaft aus der Reserve zu locken. Das änderte sich nach Wiederanpfiff - auch dank eines Videobeweises. Nach einem Konter foulte Phillips Dynamo-Stürmer Koné. Schiedsrichter Aarnink ließ zunächst weiterlaufen, der Videoschiedsrichter wies ihn jedoch auf einen Fehler hin. Dresden erhielt den Elfmeter - den Koné selbst souverän zum Anschluss vollendete. Der gerade eingewechselte Silas Wamangituka (84.) machte als Stuttgarter Sicht aber in der Schlussphase alles klar.

Arminia Bielefeld - Holstein Kiel 2:1 (1:0)

Holstein Kiel unterlag beim Favoriten Arminia Bielefeld trotz aufopferungsvollen Kampfes. Das Spiel begann schwungvoll, weil beide Teams temporeichen Offensivfußball zeigten, im weiteren Spielverlauf flachte die Partie aber ab.

Arminias Top-Torschütze Fabian Klos (33.) schoss die Gastgeber mit seinem achten Saisontor per Foulelfmeter in Front. Nach der Pause bemühten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe um ein Tor. Düsseldorf-Leihgabe Immanuel Iyoha (68.) erzielte dann den verdienten Ausgleich und seinen zweiten Saisontreffer für die Störche. Andreas Voglsammer (73.) schockte die Gäste mit Saisontor Nummer sieben und besorgte den 2:1-Endstand. Die Arminia bleibt Tabllenzweiter, Holstein Kiel rutscht auf Platz 12 der Tabelle ab.

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