25. Oktober 2020 / 19:39 Uhr

28:26 - HC Leipzig gelingt beim TuS Lintfort dritter Sieg im dritten Auswärtsspiel

28:26 - HC Leipzig gelingt beim TuS Lintfort dritter Sieg im dritten Auswärtsspiel

Kerstin Förster
Leipziger Volkszeitung
Glückliche Gesichter beim HC Leipzig: Die Auswärtspartie in Kamp Lintfort wurde gewonnen.
Glückliche Gesichter beim HC Leipzig: Die Auswärtspartie in Kamp Lintfort wurde gewonnen. © Verein
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Der dritte Auswärtssieg beim dritten Gastspiel in dieser Saison bedeutet für den HC Leipzig gleichzeitig auch Platz drei in der Tabelle.

Kamp-Lintfort. Eine schier endlose Busfahrt scheint bei den HCL-Mädels für erfolgsorientierte Kurzweil auf der Platte zu sorgen. So passiert in Waiblingen, Nürtingen und am Sonntag an der niederländischen Grenze. Das Zweitliga-Team von Cheftrainer Fabian Kunze (29) besiegte den TuS Lintfort mit 28:26 (16:12) und rückte mit 9:3 Punkten vom vierten auf den dritten Tabellenplatz vor. Diesen Rang verteidigen konnte der HSV Solingen-Gräfrath aufgrund der Spielabsage gegen Waiblingen nicht.

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„Bei uns herrscht große Freude. Es ist doch eine schöne Sache, dass wir mittlerweile so konstant sind, auch mit einer schwächeren Phase gegen eine gute Mannschaft zu gewinnen“, sagte Coach Kunze vor der mit allerlei Liedgut bestückten Rückfahrt.

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Nach der gut 500 Kilometer dauernden Anreise mit Mittagspause in Siebenbuchen/Hamburg nahmen die Leipzigerinnen in der Sporthalle Eyller Straße ohne Publikum gleich wieder Fahrt auf. Der erste Treffer ging zwar auf das Konto der von Trainerroutinier Bettina Grenz-Klein (54) betreuten Gastgeberinnen. Doch dann eröffnete Julia Weise den HCL-Torreigen (1:1/4. Minute). Die 20-Jährige hatte zum Happy End insgesamt sechs Treffer auf ihrem Konto, für ebenso viele sorgte die 28-jährige Stefanie Hummel. Dank auch der erneut glänzend eingestellten Torhüterinnen Anja Kreitczick und Annabell Krüger zog der Sachsen-Express bis  zur Pause auf 16:12 davon. Es sah nach einer ordentlichen Zugabe aus. Doch wie hatte der Coach vor der Partie formuliert: „Wir müssen uns ganz schön sputen, um von dort etwas Zählbares mitzunehmen.“ Stimmte auffallend.

Technische Fehler häuften sich. Lintfort spielte sich bis zur 55. Minute auf 23:24 heran und der vorgezogene Sonntagskrimi lief. Spannung pur. Julia Weise vergab beim 25:23 einen Strafwurf und erhöhte postwendend auf 26:23. Den Sieg vor Augen ließ sich das Team von Kapitän Jacqueline Hummel nun nicht mehr nehmen.

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HCL: Kreitczick, Krüger; Uhlmann 3, Bessert, Seidel 1/1, Weise 6, Theilig 2, Greschner, Röpcke 3, Wedrich, Majer 2, J. Hummel 4, St. Hummel 7/1, Meyer.

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