28. September 2019 / 14:46 Uhr

3:0! Der VfL Wolfsburg II kann's doch noch zu Hause

3:0! Der VfL Wolfsburg II kann's doch noch zu Hause

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
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Heimsieg: Der VfL Wolfsburg II (grüne Trikots) setzte sich gegen den Lüneburger SK Hansa durch. © Marcel Westermann
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Endlich wieder ein Heimsieg für den VfL Wolfsburg II: Nach zwei Partien ohne Dreier im AOK-Stadion setzte sich die Mannschaft von Trainer Rüdiger Ziehl in der Fußball-Regionalliga mit 3:0 (3:0) gegen den Lüneburger SK Hansa durch. Herausragender Mann: Profi Ismail Azzaoui.

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In den ersten 15 Minuten passierte nicht viel. Ein abgefälschter Schuss von VfLer Luca Horn stellte die größte Torchance dar. Doch dann ließ die Wolfsburger Offensive, zu der erneut Azzaoui gehörte, ihr Können aufblitzen. John Iredale steckte auf den Belgier durch, der an der Grundlinie in die Mitte zog. Dort sah er den besser postierten Mamoudou Karamoko, der aus kurzer Distanz einschob - 1:0. In der Folge ergaben sich gegen die tief stehende Fünferkette der Lüneburger mehr Räume, vor allem dann, wenn der VfL das Spiel schnell machte. Das klappte nach einer halben Stunde mustergültig: Azzaoui startete einen Lauf über den halben Platz, bediente erneut Karamoko. Doch der Angreifer ließ die Chance leichtfertig liegen, schoss im Eins-gegen-Eins Keeper Ole Springer an.

Von den Gästne war kaum etwas zu sehen. Bis auf leichte Annäherungsversuche fand die Offensive kaum statt. Was aber auch daran lag, dass die VfL-Abwehr anders als zuletzt konsequenter und energischer verteidigte. Besonders Michael Edwards machte seine Sache richtig stark und klärte immer mal wieder in entscheidenden Momenten. Und dann klappte es auch vorn wieder: Azzaoui krönte seine starke Leistung, traf vom Sechzehner unten rechts zum 2:0. "Azza war sehr aktiv, hat in vielen Aktionen einfach gespielt, das war vielleicht zuletzt das kleine Manko", sagte Ziehl. Keine 60 Sekunden später legte Karamoko nach Pass von Anton Stach nach. Torhüter Springer war noch dran, konnte das 3:0 aber nicht verhindern.

Regionalliga: VfL Wolfsburg II gegen Lüneburger SK Hansa

Regionalliga: VfL Wolfsburg II (grüne Trikots) gegen Lüneburger SK Hansa 3:0. Zur Galerie
Regionalliga: VfL Wolfsburg II (grüne Trikots) gegen Lüneburger SK Hansa 3:0. ©

Nach dem Seitenwechsel spielte weiter nur der VfL - und hätte das Ergebnis noch in die Höhe schrauben können. Iredale hatte die dickste Möglichkeite, scheiterte aber frei vorm Torhüter. Stachs Schuss aus der Distanz segelte drüber und der eingewechselte Yannik Möker umkurvte in der 68. Minute zwar den Lüneburger Schlussmann, traf vom linkten Flügel aus das Tor aber nicht. In der Schlussphase zeigten sich auch die Gäste noch mal, einen Versuch von Mohamed El-Ahmar parierte Keeper Jannes Tasche stark. Kurz darauf vergab Omar Marmoush nach einem tollen Solo. "Ich hätte mir in der zweiten Hälfte noch etwas mehr Konsequent gewünscht. Wir hätten noch das vierte und fünfte Tor nachlegen können", merkte Ziehl an. So blieb es beim 3:0 in einem Spiel, das bereits zur Pause entschieden war. Ziehl: "Wir haben eine sehr gute Reaktion auf das Altona-Spiel gezeigt. Wir hatten die Partie von Beginn an im Griff und haben nichts zugelassen."

Mehr zum VfL Wolfsburg II

VfL II: Tasche - Edwards, Rizzi, Siersleben - Heuer, Marx, Stach, Horn - Azzaoui (63. Möker) - Iredale (67. Herrmann), Karamoko (77. Marmoush).

Lüneburg: Springer - Gerlach (70. Balde), El-Ahmar, Pägelow, Correia Ca, Stech - Pauer, Wolk (86. Dente), Istefo (70. Seidel) - Düzel, Deters.

Schiedsrichter: Yannick Rath (Bremerhaven).

Zuschauer: 270.

Tore: 1:0 (15.) Karamoko, 2:0 (38.) Azzaoui, 3:0 (39.) Karamoko.

Gelbe Karten: Edwards / Stech, Pauer, Pägelow, Dente.