20. September 2021 / 09:30 Uhr

3:0 gegen Pegau: Döbelner SC bleibt zuhause eine Macht

3:0 gegen Pegau: Döbelner SC bleibt zuhause eine Macht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Tom_Hachenberger
Tom_Hachenberger © Gerhard Schlechte
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Von Anfang an gab der Döbelner SC den Ton an und besiegte am Ende TuS Pegau souverän mit 3:0.

Döbeln. Dritter Heimsieg im dritten Heimspiel – der Döbelner SC hat seine weiße Weste in heimischen Gefilden bewahrt und den TuS Pegau mit einem am Ende deutlichen 3:0 abgefertigt. Im Spiel zweier Teams, bei denen die Keeper teilweise über 20 Jahre älter als einige Mitspieler waren, entwickelte sich von Anfang an ein optisches Übergewicht der Gastgeber. Steve Oehme avancierte dabei im ersten Durchgang zu dem Mann mit den meisten Offensivaktionen.

Vier hochkarätige Chancen allein besaß Döbelns Kapitän, doch nur ein Schuss aus der Distanz, welche vom Innenpfosten ins Tor sprang, fand ins gewünschte Ziel. Sonst verhinderten die Torumrandung oder unplatzierte Schüsse weitere Treffer – und damit schon im ersten Durchgang eine Vorentscheidung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Chancenverwertung das größte Manko.

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Ansonsten gefiel der DSC mit dem Versuch des schnellen, direkten Passspiels, auch wenn nicht immer alles gelang. „Es ist eine genauso junge Truppe wie zu Saisonbeginn. Und zu Saisonende wird sie nicht viel älter sein. Das sind ganz normale Lernprozesse und wir befinden uns auf einem guten Weg. Mit mehr Routine und Kaltschnäuzigkeit hätten wir auch dieses Spiel eher zu unseren Gunsten entschieden“, resümierte Döbelns Trainer Thomas Kupper nach dem Spiel.

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Mirko Niepel im Gehäuse der Döbelner musste nur einmal ernsthaft eingreifen, als sich ein zentral geschossener Freistoß von Julian Lukosek plötzlich drehte und Niepel den Ball über die Latte boxte. Es dauerte bis in die Schlussphase, bevor die Döbelner den Fußball-Sack zumachten. Mit dem eingewechselten Arthur Michel kam neuer Schwung über die Außenbahn und Hugo Stiller lief dreimal überlegt bis zur Grundlinie, um dann gekonnt in die Mitte zu passen. Zweimal waren die Passempfänger erfolgreich – der eingewechselte Arthur Michel (76.) und Amidu Dadi (85.) ließen die einheimischen Anhänger unter den 74 Zuschauern jubeln. dsc