11. Oktober 2020 / 13:09 Uhr

3:0-Heimsieg: Andor Müller löst den Knoten beim TuS Sachsenhausen

3:0-Heimsieg: Andor Müller löst den Knoten beim TuS Sachsenhausen

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
22. April 2018 (Brandenburgliga): TuS Sachsenhausen - Oranienburger FC Eintracht 4:1 (1:0). Tore: 1:0 Andor Müller (42.), 1:1 Torben Kothe (48.), 2:1 Paul Döbbelin (67.), 3:1 Christopher Groll (74.), 4:1 Paul Döbbelin (90.). Zuschauer: 1207. Der OFC kassiert eine deutliche Niederlage im Elgora-Stadion. Mann des Tages ist mit seinem Doppelpack Top-Torjäger Paul Döbbelin.
Andor Müller traf bei einer Standardsituation zum 1:0 für den TuS. © Robert Roeske/Archivbild
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Brandenburgliga: Gegen tief stehende Eisenhüttenstädter tat sich die Elf von Trainer Torsten Thiel zunächst schwer, siegte letztlich aber souverän.

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TuS Sachsenhausen – FC Eisenhüttenstadt 3:0 (0:0). Tore: 1:0 Müller (49.), 2:0 Wulff (67.), 3:0 Pilz (86.). Den Schwung aus dem Derbysieg der Vorwoche mitnehmen – das war die Devise des TuS für das vorgezogene Ligaspiel, fiel aber zunächst gar nicht so leicht. „Eisenhüttenstadt stand sehr tief. Uns ist es nicht gelungen, das Spiel über die Flügel mal aufzureißen“, so Sachsenhausens Trainer Torsten Thiel.

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Die Gastgeber nutzten ihre Chancen nicht und so konterte der FCE ein paar Mal brandgefährlich. „Es war trotzdem eine Frage der Zeit, bis das Tor fällt“, wusste Thiel, der in der Pause zur Geduld mahnte. „Wir wollten ruhig und konzentriert weiterspielen.“

Die besten Bilder vom Derby zwischen dem TuS und dem OFC.

<b>TuS Sachsenhausen - Oranienburger FC 2:0 (1:0).</b>  Tore: 1:0 Christopher Groll (43.), 2:0 Andor Müller (50.). Zuschauer: 650. Zur Galerie
TuS Sachsenhausen - Oranienburger FC 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Christopher Groll (43.), 2:0 Andor Müller (50.). Zuschauer: 650. © Matthias Schütt

Das wurde kurz nach Wiederanpfiff belohnt: Andor Müller ließ sich bei einem Freistoß den Ball auflegen und nagelte ihn zum 1:0 ins Netz. „Das war wie eine Befreiung für die Truppe“, so Torsten Thiel. Von Eisenhüttenstadt kam – außer einer harten Gangart – nicht mehr allzu viel. „Das war für unsere jungen Spieler auch eine neue Erfahrung“, sagte der TuS-Coach. Sein Team habe den Erfolg dann vor 176 Zuschauern im Elgora-Stadion sicher nach Hause gespielt. Sachsenhausen klettert durch den Dreier auf Rang fünf, ist der Konkurrenz nun aber ein Spiel voraus. Weiter geht es für den TuS 1896 am kommenden Sonnabend in der Fremde, dann ist die Thiel-Elf bei Petershagen-Eggersdorf zu Gast.

TuS Sachsenhausen: Schrobback – Leupold, Siegler (71. Komossa), Wulff, Müller, Pehl, Groll (63. Magino), Heidenreich (46. Kordecki), Weigt, Pressmann, Pilz.