23. Oktober 2021 / 19:49 Uhr

3:0 - Preußen Reinfeld überzeugt gegen den Oldenburger SV

3:0 - Preußen Reinfeld überzeugt gegen den Oldenburger SV

Bend Strebel
Lübecker Nachrichten
Kristof Rönnau beglückwünscht Patrick Ellenberger.
Kristof Rönnau beglückwünscht Patrick Ellenberger. © 54°/Garve
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War Reinfeld am vergangenen Wochenende gegen den SV Todesfelde trotz guter Leistung noch leer ausgegangen, nahm man am Samstag drei verdiente Punkte aus Oldenburg mit. 

Preußen-Kapitän Patrick Ellenberger machte den Brustlöser am Schauenburger Platz zur Chefsache, als er einen zweiten Ball von der Sechzehnergrenze mit Effet in die rechte Ecke des Oldenburger Tores schlenzte (21.).

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Die Hausherren sorgten über die gesamte Spielzeit vor allem durch Standards für Torgefahr, die von Kapitän Kevin Wölk zwar gekonnt inszeniert, durch verschiedene Abnehmer aber nicht vollendet wurden. "Uns hat in diesen Situationen einfach das Spielglück gefehlt. Reinfeld hat seinerseits genau in den richtigen Momenten getroffen", befand Wölk nach der Partie.

Reinfeld legte den zweiten Treffer nach einer knappen Stunde nach, als der agile Keita Izawa eine Kombination über Kristof Rönnau und Lasse Czeschel zu seinem ersten Saisontreffer verwertete (56.). "Rönnau hatte danach selbst noch ein, zwei Dinger auf dem Fuß, einmal wird der Ball gerade noch auf der Linie geklärt, der Treffer ist ihm heute einfach verwehrt geblieben", kommentierte Preußen-Trainer Jan Hack die starke Leistung des Reinfelder Torjägers.


Dennis Lie setzte in der Nachspielzeit den Schlussstrich unter die Partie, als er nach einem von Izawa und Marcel Dankert über links vorgetragenen Konter in der Mitte nur noch den Fuß hinhalten musste (90.+3), nur Sekunden darauf beendete der Lübecker Unparteiische Bela Bendowski vor 120 Zuschauern die Partie.

"Wir haben es geschafft, den OSV fast dauerhaft von unserem Tor fernzuhalten und Daniel Junge und Freddy Kaps aus dem Spiel zu nehmen. Der Sieg ist in meinen Augen unterm Strich verdient", befand Reinfelds Trainer Pascal Lorenz. "Die Niederlage geht in Ordnung", resümierte ein fairer Kevin Wölk. "Es war ein kleines Kampfspiel auf tiefem Platz, in solchen Spielen gewinnt oft die Mannschaft, die den ersten Treffer macht.“

OSV: Prokoph – Sol Rodriguez, Schröder, Freund – Brauer, Wölk, Kränzke (58. Goertz, 85. Schmidt), Kelting (46. Kelting) – Kowski (58. Liebrecht) – Junge, Kaps

SVP: Zimmermann – Izawa, Grimm, Cloppatt (75. Biermann), Ellenberger – Lie, Bojarinow (70. Dankert) – L. Czeschel, Vogel (75. Bosbach), Möller (70. Hackbarth) – Rönnau (85. Mickeleit).