24. März 2019 / 17:48 Uhr

3:1 gegen TSV Travemünde - Eichede II weiter im Aufwind

3:1 gegen TSV Travemünde - Eichede II weiter im Aufwind

Daniel Politowski
Lübecker Nachrichten
Fabian Kolodzick (m.) hatte mit seinem Tor beim 3:1 gegen TSV Travemünde erneut Anteil am Sieg.
Fabian Kolodzick (m.) hatte mit seinem Tor beim 3:1 gegen TSV Travemünde erneut Anteil am Sieg. © Agentur 54°
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Beim SV Eichede II nutzt dem TSV Travemünde auch eine Führung am Ende nichts - die Luft im Keller wird dünner für die Lübecker

Nach dem berauschenden 5:0-Erfolg beim FC Dornbreite ist das 3:1 im Heimspiel gegen den TSV Travemünde für die von Paul Kujawski trainierte Zweitvertretung des SV Eichede der zweite Sieg in Folge.

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Bravehearts verdienen sich Ausgleich

In der ersten Halbzeit sah Kujawski von der Seitenlinie aus dabei "viel Unkontrolliertes auf beiden Seiten". Für das erste Tor bedurfte es im Ernst-Wagener-Stadion eines Elfmeters. Diesen bekamen die Gäste von Schiedsrichter Christopher Heyn zugesprochen. Florian Kornberger stellte sich der Verantwortung und traf zum 1:0 für den TSV (18.). Trotz der Führung sah der Trainer der Stormarner, dass sein Team keinesfalls aufsteckte, sondern das Spiel mehr und mehr in den Griff bekam. Zwar leistete der Gegner beim Ausgleich in Person von Lennart Sebastian Kurth Schützenhilfe, doch Eigentor hin oder her, der Ausgleich war zu diesem Zeitpunkt verdient (42.).

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Routinier entscheidet Partie für Eichede

Den schon in der ersten Halbzeit aufgebauten Druck auf die Monte-Kicker nimmt Eichede mit in den zweiten Durchgang und sollte belohnt werden. Der kurz zuvor für Vincent Janelt eingewechselte (59.) Lasse Czeschel traf zur 2:1-Führung für die Hausherren (69.). Mit der erstmaligen Führung war der Bann dann gebrochen und die Stormarner kontrollierten das Spiel endgültig. Für die Entscheidung sorgte dann Routinier Fabian "Kollo" Kolodzick. Der 30-Jährige erzielte mit seinem siebten Saisontor das 3:1 (79.). Unrühmlicher Schlusspunkt auf die Partie war die gelb-rote Karte für Adrian Matysik (85.).

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Kujawski sagte nach dem Spiel zum Sportbuzzer: "Großes Kompliment an meine Jungs. Es waren wieder 23 Spieler dabei - richtige Geschlossenheit." "So sind wir schwer zu schlagen", schickt er eine Kampfansage an die Konkurrenz.