31. März 2019 / 20:56 Uhr

3:1! Gelungener Einstand für Eichedes Interimstrainer Denny Skwierczynski

3:1! Gelungener Einstand für Eichedes Interimstrainer Denny Skwierczynski

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Endlich wieder Jubeln - SV Eichede konnte gegen VfR Neumünster nach langer Zeit mal wieder feiern.
Endlich wieder Jubeln - SV Eichede konnte gegen VfR Neumünster nach langer Zeit mal wieder feiern. © Agentur 54°
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Der Interimstrainer Skwierczynski stellte die Abwehr um und gab den Stürmern neues Selbstvertrauen.

Gelungener Einstand für Interimstrainer Denny Skwierczynski beim abstiegsbedrohten Oberligisten SV Eichede. Die Stormarner feierten mit einem 3:1 im Kellerduell beim Tabellenvorletzten VfR Neumünster einen ganz wichtigen Sieg. „Das war der erste Schritt in die richtige Richtung“, freute sich Skwierczynski.

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Skwierczynskis Abwehrumstellung trägt sofort Früchte

Der 45-Jährige vertraute im Vergleich zum entlassenen Trainer Christian Jürss auf eine Dreierkette in der Abwehr und einem breiten Fünfer-Mittelfeld. „Wir waren immer recht konteranfällig, wollten dadurch eine Absicherung schaffen“, erklärte er die taktische Veränderung. „Auch wenn noch nicht alles geklappt hat, waren wir viel stabiler. Die Mannschaft hat das gut gemacht.“ Auch scheint der Imterimstrainer den Stürmern neues Selbstvertrauen eingehaucht zu haben. War die Durchschlagskraft sonst das große Problem der „Bravehearts“, gingen alle drei Tore auf das Konto der Eicheder Stürmer Ugur Dagli und Christian Peters, dem sogar ein Doppelpack gelang.

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SV Eichede kam nach dem 1:1 ins Strauchen

Schon nach elf Minuten hatte der Ex-Strander Dagli, mit dem Skwierczynski schon beim VfB Lübeck II zusammengearbeitet hat, in echter Stürmermanier nach einer guten Vorlage von Tom Wittig zur 1:0-Führung getroffen. Die Gastgeber konnten aber kurz nach der Pause in einer fairen Abstiegspartie durch Tarik Alioua (50.) ausgleichen. „Beim Stand von 1:1 war unser Spiel plötzlich wackelig. Wir haben Kerzen produziert und es war Unruhe drin. Man hat gemerkt, dass die jüngste Situation bei den Jungs nicht spurlos vorbeigegangen ist“, resümierte der SVE-Coach. Daher sei es wichtig gewesen, dass seine Elf in der Folge die Ruhe bewahrt und dagegengehalten habe.

Es gab kein Halten mehr. Nach dem Trainerwechsel gab es direkt den ersten Sieg.
Es gab kein Halten mehr. Nach dem Trainerwechsel gab es direkt den ersten Sieg. © Agentur 54°

Peters schießt Eichede zum Sieg

Für die Wende sorgte schließlich Peters, der erst per Kopfball nach einem langen Entwurf von Kapitän Torge Maltzahn erfolgreich war (64.), ehe er aus der Drehung mit links zum 3:1-Endstand traf (86.). Und wie hat Skwierczynski seine Stürmer stark geredet? „Wir haben im Vorwege viele Gespräche geführt. Ugur und Christian waren heute viel beweglicher. Beide waren sehr präsent. Vielleicht habe ich die richtigen Worte gefunden“, befand er. Den ersten Sieg seit dem 25. November bezeichnete Skwierczynski als verdient und wichtig. „Wir sind froh, dass wir die drei Punkte geholt haben. Es ist aber nichts passiert, nur weil wir jetzt einmal gewonnen haben. Wir müssen gucken, dass wir Punkte machen.“ Mit nun 27 Punkten verbesserten sich die Eicheder auf den zehnten Tabellenplatz.

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SV Eichede: Gevert – Claasen, Schubring, Wurr – Wittig (65. Stöver), Rathjen, Zaske, Bieche, Maltzahn – Dagli (77. Alija), Peters (87. Kathmann).

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