14. April 2019 / 17:49 Uhr

3:1 - Phönix Lübeck gewinnt "erwartet schweres Spiel" bei SV Schackendorf

3:1 - Phönix Lübeck gewinnt "erwartet schweres Spiel" bei SV Schackendorf

Daniel Politowski
Lübecker Nachrichten
Marco Pajonk (l.) bringt Phönix Lübeck mit zwei Toren beim 3:1 beim SV Schackendorf auf die Siegerstraße.
Marco Pajonk (l.) bringt Phönix Lübeck mit zwei Toren beim 3:1 beim SV Schackendorf auf die Siegerstraße. © Agentur 54°
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Beim Sieg des Favoriten gab es von Seiten der Hausherren einiges an Diskussionsbedarf

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Am Ende steht in Schackendorf ein 3:1-Sieg der favorisierten Gäste von Phönix Lübeck.

Schackendorf trifft, Tor zählt nicht

Nach gerade einmal zwei Minuten war schon ordentlich was los in Schackendorf. Erst hat Jorrit Bernoth nur Sekunden nach dem Anpfiff aus knapp sechs Metern Entfernung die Riesenchance auf den Führungstreffer (1.), ehe das vermeintliche 1:0 für die Hausherren durch Merlen Soost wegen angeblichen Foulspiels nicht gegeben wurde (2.). Die nächste Hundertprozentige hatten dann die Gäste aus Lübeck, doch Ex-Strandpirat Marco Pajonk scheiterte per Kopf an SVS-Keeper Lukas Tost, der den Ball mit einer tollen Parade zur Ecke lenkte. (15.) Nach knapp einer halben Stunde machte Pajonk es dann besser und erzielte die Führung für die Adlerträger (29.).

Pajonk kontert Uhlenbrock - per Hand?

Trotz des Rückstands steckte Schackendorf den Kopf nicht in den Sand und vertraute weiter auf Konterspiel. Erst scheitert Maik Groß aus fünfzehn Metern Entfernung am Phönix Keeper Yilmaz Caglar, ehe Maurice Uhlenbrock den umjubelten Ausgleich erzielte (32., 36.). Doch die Freude über den Ausgleich währte nur kurz, denn mit seinem zweiten Treffer des Tages stellte Pajonk die Führung wieder her (38.). Doch vor dem Treffer soll Pajonk klar erkennbar die Hand zur Hilfe genommen haben, was jedoch ohne Folgen blieb.

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Tost verhindert höhere Niederlage

In Halbzeit zwei machte Phönix dann früh den Deckel drauf, Torben Beyer traf zum 3:1 für das Team von Daniel Safadi (50.). Bei diesem Ergebnis blieb es dann bis zum Schluss. SVS-Schlussmann Tost hatte jedoch noch einmal die Möglichkeit, sich mit einer erneuten Glanzparade auszuzeichnen, als er einen Schuss von Felix Hinkelmann aus dem Winkel kratzte (75.). Am Ende blieb es jedoch beim durchaus verdienten Erfolg für die Lübecker, die damit zumindest Preußen Reinfeld dicht auf den Fersen sind und noch alle Chancen auf den Aufstieg haben.

SVS-Ligamanager Stefan Christensen sagte nach der Partie zum Sportbuzzer: "Eine reife und clever spielende Phönix-Mannschaft gewinnt, ohne wirklich zu überzeugen. Schackendorf hat gekämpft und durch das 1:3 den Genickbruch bekommen." Auch zur Leistung des Schiedsrichters äußerte er sich anschließend: "Dem Schiedsrichter wünschen wir in den nächsten Spielen eine bessere Übersicht. Der Schiri-Beobachter wird seine Fehler ansprechen. Zwei Krasse Fehlentscheidungen, die zu Tor bzw. Nicht-Tor geführt haben."


Phönix-Pressesprecher Dirk Brestel nach dem Spiel: "Das erwartet schwere Spiel gewinnen wir am Ende mit 3:1. Schackendorf beschränkte sich über die gesamte Spielzeit auf das Zerstören des Spiels, stand dementsprechend sehr tief und verlegte sich aufs Kontern. Mit der teilweise übermotivierten Spielweise des Gegners hatten wir lange Zeit Probleme. Am Ende fahren wir ohne Verletzungen mit drei Punkten nach Hause, nicht mehr und nicht weniger. Mund abwischen und weiterhin hart arbeiten."

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Mit dem Abstieg aus der Oberliga Schleswig-Holstein wurde beim FC Dornbreite Lübeck auch der Posten des Cheftrainers neu besetzt. Mit Sascha "Strehle" Strehlau fiel die Wahl auf ein echtes FCD-Urgstein. Strehlau legte mit der Annahme des Traineramtes gliechzeitig seinen Posten als Liga-Obmann bei den Lübeckern nieder und setzt den Fokus auf den Neuaufbau in der Landesliga. Zuvor war er bereits als Co-Trainer im Team von Sören Warnick vertreten. "Strehle" verlängerte seinen Vertrag am Steinrader Damm kürzlich bis 2020. ©
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