10. Juli 2019 / 20:48 Uhr

3:1-Sieg über Graz: Hannover 96 gönnt sich den doppelten Soto 

3:1-Sieg über Graz: Hannover 96 gönnt sich den doppelten Soto 

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Sehenswertes Ding: 
Edgar Prib
 (2.v.l.) erzielte das zwischenzeitliche 2:1 per Freistoß.
Sehenswertes Ding: Edgar Prib (2.v.l.) erzielte das zwischenzeitliche 2:1 per Freistoß. © Florian Petrow
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Nicht gut, gut, halbgut. 96 beendete die Testserie im Trainingslager am Mittwochabend mit einem 3:1 gegen den Grazer AK. In der ersten Hälfte (0:1) ging fast alles schief. Kurz vor der Pause blieb auch noch Hendrik Weydandt im Boden stecken und musste verletzt runter.

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Nach der Pause zündete Linton Maina den Turbo und leitete das 1:1 von Sebastian Soto mit ein (51.), Marco Stefandl gab den letzten Pass. Edgar Prib zauberte einen Freistoß zum 2:1 mit links zur Führung (57.), Soto staubte nach Stefandl-Schuss ab. Die zweite Formation fand im 4-3-3-System eine klarere Linie als die erste im 3-4-3.

Prib, Soto, Stefandl und Marcel Franke, der als einziger Feldspieler durchspielte, erwischten einen guten Test-Tag nach knapp über einer Stunde Busfahrt von Stegersbach nach Graz. Florent Muslija zeigte in der ersten Hälfte gute Ansätze vor 1.000 Zuschauern.

Bilder vom Testspiel Hannover 96 gegen den Grazer AK

Spielszene aus dem Testspiel zwischen Hannover 96 und dem Grazer AK. Zur Galerie
Spielszene aus dem Testspiel zwischen Hannover 96 und dem Grazer AK. ©
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Grazer AK: Mix aus Kult und frischen Finanzen

Nach einer halben Stunde hatte 96 den Faden beim merkwürdigsten Klub des österreichischen Fußballs bis zur Pause verloren. Von der achten Liga war der damals völlig blanke Grazer AK seit 2013 jedes Jahr aufgestiegen. Nach der „Meistertour“ ist der Stadtverein nun in der 2. Liga gelandet – mit einem Mix aus Kult (Union Berlin) und frischen Finanzen (RB Leipzig).

Sportlich seltsam war der Viertelstunden-Einbruch bei 96 nach dem guten Test gegen Rostow (2:1). Erst jagte Dominik Hackinger einen Eckstoß volley ins 96-Tor (31.). Anschließend hatte Graz Chancen fast im Minutentakt und 96 Glück, nicht 0:3 zurückzuliegen. In der zweiten Hälfte kam von dem Kohle-Kult-Klub aber nicht mehr viel - und dennoch fand 96-Trainer Mirko Slomka deutliche Worte: „Ich bin gar nicht zufrieden“, sagt er nach dem Spiel. „Ich bin nur zufrieden damit, dass die Mannschaft die Umstellung in der zweiten Hälfte durchgezogen hat.“

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96, erste Hältfe: Tschauner – Franke, Felipe, Ostrzolek – Jung, Fossum, Bakalorz, Gloster – Teuchert, Weydandt, Muslija.

96, zweite Hältfe: Tschauner – Korb, Franke, Elez, Albornoz – Haraguchi, Tarnat, Prib – Stefandl, Soto, Maina.

Tore: 1:0 Hackinger (31.), 1:1 Soto (52.), 1:2 Prib (57.), 1:3 Soto (76.).

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