08. Dezember 2019 / 16:20 Uhr

3:2 gegen Pinguine! Siegesserie der Grizzlys Wolfsburg geht weiter

3:2 gegen Pinguine! Siegesserie der Grizzlys Wolfsburg geht weiter

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Sieg! Die Grizzlys Wolfsburg durften gegen die Krefeld Pinguine jubeln!
Sieg! Die Grizzlys Wolfsburg durften gegen die Krefeld Pinguine jubeln! © Boris Baschin
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Es läuft bei den Grizzlys Wolfsburg! Mit 3:2 (3:1, 0:0, 0:1) gegen die Krefeld Pinguine fuhr der Eishockey-Erstligist seinen dritten Sieg in Folge ein, festigte Platz zehn. Und ein Youngster ebnete mit seinem ersten Saisontor den Weg...

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Vor 2800 Zuschauern trafen Valentin Busch, Lucas Lessio und Fabio Pfohl für die Hausherren. Bei den Grizzlys war Gerrit Fauser wieder fit, Maximilian Adam, in Iserlohn noch als 19. Feldspieler ohne Eiszeit geblieben, durfte diesmal pausieren.

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Wolfsburg knüpfte nahtlos an die jüngsten Vorstellungen an – das Team von Trainer Pat Cortina hat einen Weg gefunden, nach vorn zu spielen. Nach drei, vier Minuten wurden die Gastgeber immer zwingender, die Angriffe hatten Struktur. Zwar sah Jussi Rynnäs im KEV-Kasten beim Hinterhaltsschuss von Busch (erstes Saisontor und damit erstes DEL-Tor überhaupt) nicht gut aus, zwar war Pfohls Tor zum 3:0 ein Kuriosum (es zählte, obwohl zuvor das Tor verschoben worden war), doch die deutliche Führung war verdient, die Gäste hätten weitaus höher in Rückstand geraten können. Dazwischen hatte Lessio Garrett Festerlings Querpass zum 2:0 versenkt. Wolfsburg ließ hinten fast nichts zu, war gewarnt vor Krefelds Konterstärke. Wie die aussieht, bekamen die Gastgeber kurz vor dem Ende des ersten Drittels zu spüren: Martin Schymainski verkürzte zu seinem 200. DEL-Scorerpunkt eiskalt.

Grizzlys Wolfsburg - Krefeld Pinguine

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Grizzlys Wolfsburg - Krefeld Pinguine © Grizzlys Wolfsburg / City-Press GmbH

Im Kampf um Platz zehn, den letzten Play-Off-Rang war es ein Schlüsselspiel. Wolfsburg konnte nach Iserlohn einen weiteren Verfolger auf Distanz halten, Krefeld musste gewinnen, um seine Play-Off-Hoffnungen zu beleben. Und der Anschlusstreffer hatte offenbar die Gäste vor ihren gut 150 mitgereisten, lautstarken Anhängern belebt.

Die Pinguine wurden griffiger, die Gastgeber verloren Kontrolle und Spielanteile, agierten streckenweise ein wenig zu lässig. Es wurde einige Male brenzlig. Die dickste Chance parierte Felix Brückmann gegen Schymainski (31.). Mit einem Powerplay direkt danach fanden die Niedersachsen wieder in die Spur, beschäftigten Rynnäs wieder öfter, der hatte einige Male Glück und parierte obendrein noch stark den Alleingang von Spencer Machacek (39.).

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg - Krefeld Pinguine

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Eishockey: Grizzlys Wolfsburg - Krefeld Pinguine © Boris Baschin

In ihren mit viel Winterblau versetzten Weihnachtstrikots, die Premiere hatten, sahen die Gastgeber im Schlussabschnitt wieder besser aus. Jan Nijenhuis hatte im Fallen früh das 4:1 auf dem Schläger, Rynnäs hielt. Krefeld blieb aber gefährlich. Schymainski (44.) scheiterte im Gewühl, im Gegenzug schoss Toto Rech vorbei. Das Spiel wurde zunehmend rasanter. Mit den besseren Chancen für die Grizzlys gegen konditionell abbauende Pinguine. So hätten Festerling und Lessio (je 51.) noch erhöhen können. Doch es blieb spannend.

In Überzahl traf Chad Costello (55.) nur den Pfosten. Die Grizzlys fighteten, die Halle kochte, die Stimmung war gut, wie lange nicht. Kaum war Wolfsburg komplett, gab es die nächste Strafe. Nun traf es Olimb, Krefeld rannte ohne Torwart und mit sechstem Feldspieler an. Doch die Gastgeber hielten gestützt auf dem starken Brückmann stand, das 2:3 für die Gäste fiel zu spät.

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Grizzlys: Brückmann – Bittner, Casto; Button, Jones; Likens, Höhenleitner – Johansson, Festerling, Lessio; Busch, Möchel, Latta; Fauser, Pfohl, Rech; Nijenhuis, Olimb, Machacek; Valentin.

Krefeld: Rynnäs - Cundari, Ankert; Noonan, Riefers; Trivellato, Bruggisser; Schmitz - Saponari, Pietta, Besse; Costello, Welsh, Braun; Kuhnekath, Hospelt, Ewanyk; Postel, Hodgman, Schymainski..

Zuschauer: 2800. - Schiedsrichter: Andreas Koch/Sirko Hunnius.

Strafminuten: Wolfsburg 6/ Krefeld 4.

Tore: 1:0 (9:22) Möchel/Latta, 2:0 (11:10) Lessio (Jhansson/Festerling), 3:0 (17:15) Pfohl (Johansson/Bittner), 3:1 (19:24) Schymainski (Hodgman/Trivellato), 3:2 (59:37) Besse (Welsh - 6:5).