13. Januar 2019 / 15:14 Uhr

3:2 im Test: MTV Gifhorn besiegt die A-Jugend des VfL Wolfsburg

3:2 im Test: MTV Gifhorn besiegt die A-Jugend des VfL Wolfsburg

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Foto; Boris Baschin, Wolfsburg,SPORT, Porschestadion, Testspiel, Fußball, Bundesliga, A-Jugend, Oberliga, VfL Wolfsburg - MTV Gifhorn, 12.01.2019,
Setzte sich durch: Der MTV Gifhorn (M. Dimitrios Tsampasis) gewann bei der A-Jugend des VfL Wolfsburg mit 3:2. © Boris Baschin
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Der MTV Gifhorn ist mit einem Erfolgserlebnis ins neue Jahr gestartet: Nach dem Trainingsstart am Freitag setzte sich der Fußball-Oberligist nur einen Tag später mit 3:2 (1:0) bei der U19 des VfL Wolfsburg durch. Beim A-Junioren-Bundesligisten hatte das Team von Trainer Michael Spies alles unter Kontrolle, musste am Ende aber doch noch zittern.

Der MTV, der Testspieler Semih Kurtoglu (früher VfL Wolfsburg) in seinen Reihen hatte, fand gut in die Partie. Bereits nach sieben Minuten gingen die Gifhorner in Führung. Rodi Celik eroberte den Ball von VfL-Torwart Antonio Brandt, legte rüber zu Maximilian Krüger, der keine Mühe hatte, den Ball im Tor unterzubringen - 1:0. Beide Teams agierten energisch, kamen immer mal wieder vor das gegnerische Tor, doch bis zur Pause fielen keine weiteren Treffer.

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Testspiel: MTV Gifhorn gegen die A-Jugend des VfL Wolfsburg

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Testspiel: MTV Gifhorn gegen die A-Jugend des VfL Wolfsburg ©

Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel machten die Gäste mit einem Doppelschlag den Deckel drauf. Zunächst erreichte ein langer Ball den eingewechselten Jannik Langner, der im Duell mit Brandt die Nerven behielt und auf 2:0 stellte. Kurz darauf erhöhte Krüger mit seine zweiten Treffer des Tages durch eine starke Einzelaktion. Der Stürmer behauptete im Sechzehner den Ball, drehte sich um den Gegenspieler herum und schob zum 3:0 ein. Für den Angreifer, der zuletzt einen schweren Stand hatte, freute sich Spies. "Maxi hatte es in der Hinrunde nicht leicht. Nach seiner Verletzung ist er schwer wieder reingekommen. Er hat es vorne drin gut gemacht, jetzt muss er diese Leistung konservieren", so der MTV-Coach.

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Doch das Spiel war mit dem 3:0 noch nicht entschieden. In der 80. Minute verletzte sich MTVer Azad Karamac, zog sich wahrscheinlich einen Fingerbruch zu, so dass die Gifhorner, die bereits alle Spieler eingewechselt hatten, mit zehn Mann weitermachen mussten. Sieben Minuten vor Schluss verkürzte Ole Pohlmann per Distanzschuss, kurz darauf traf Jesaja Herrmann zum 2:3. Doch es reichte nicht mehr, Gifhorn hielt den knappen Vorsprung.

Spies: "Jeder Test ist in der Vorbereitung wichtig. Wir haben gleich mal gegen eine starke Mannschaft gespielt, die es super gemacht hat. Wir waren bemüht und engagiert, aber spielerisch haben wir es noch nicht so gut gemacht." VfL-Trainer Thomas Reis bilanzierte: "Leider wurden uns mit einfachen Mitteln drei Gegentore eingeschenkt. Zu erkennen war, dass wir sowohl im Defensiv- als auch im Offensivspiel noch viel Arbeit vor uns haben. Jeder muss weiter für einen Platz in der Mannschaft für das Leipzig-Spiel zum Start kämpfen."

VfL 1. HZ: A. Brandt – Saul, Edwards, Kleeschätzky, Mai – Marx – Herrmann, M. Brandt, Mertens, Saracevic – Jastremski.

VfL 2. HZ: A. Brandt – Kölle, Denecke, Siersleben, Berger – Sarcevic – Abdijanovic, Balde Djalo, Messeguem, Pohlmann – Herrmann.


MTV: Krull - Saikowski (46. Kolmer), Jaeger, Redemann, Hashagen - Tsampasis, Me. Luczkiewicz (46. Langner) - Kurtoglu, Ma. Luczkiewicz (46. Karamac), Celik - Krüger.

Tore: 0:1 (7.) Krüger, 0:2 (53.) Langner, 0:3 (58.) Krüger, 1:3 (83.) Pohlmann, 2:3 (85.) Herrmann.