24. November 2019 / 14:53 Uhr

0:2 in Kaiserslautern: Hansa Rostock wird nach unten durchgereicht

0:2 in Kaiserslautern: Hansa Rostock wird nach unten durchgereicht

Sönke Fröbe
Ostsee-Zeitung
Nils Butzen von Hansa Rostock im Duell mit dem Lauterer Janik Bachmann (r.).
Nils Butzen von Hansa Rostock im Duell mit dem Lauterer Janik Bachmann (r.). © imago images/Eibner
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Hansa Rostock verabschiedet sich vorerst von allen Aufstiegsambitionen. Beim bisherigen Krisenklub 1. FC Kaiserslautern verlor die Härtel-Elf nach enttäuschender Vorstellung völlig verdient mit 0:2 (0:2) und kassiert damit die dritte Pleite in Serie.

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Kaiserslautern Der nächste Rückschlag für Hansa: Die Härtel-Elf hat das Duell der einstigen Bundesligisten beim 1. FC Kaiserslautern am Sonntag mit 0:2 (0:2) verloren und wird in der Liga weiter nach unten durchgereicht. Nach einer mutlosen Vorstellung beim bisherigen Krisenklub aus der Pfalz lagen die Rostocker durch Tore von Christian Kühlwetter (24.) und Florian Pick (43.) schon zur Pause mit 0:2 hinten. Vor 18 009 Zuschauern auf dem Betzenberg konnten die offensiv völlig harmlosen Hanseaten nach der Pause das Ruder nicht mehr herumreißen, hatten sogar Glück, dass die Pleite nicht höher ausfiel und kassierten verdient die dritte Niederlage in Serie.

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Bei den abstiegsgefährdeten Pfälzern veränderte Härtel seine Anfangself im Vergleich zum Duisburg-Spiel (1:2) auf drei Positionen: Zu seinem Startelf-Comeback kam nach einem Vierteljahr Kapitän Julian Riedel, der den verletzten Kai Bülow ersetzte. Im Sturm gab der Trainer überraschend John Verhoek den Vorzug vor Pascal Breier, und in der Abwehrkette ersetzte Nils Butzen Maximilian Ahlschwede. Bitter für Hansa: Nach 22 Minuten musste Mittelfeldmann Nikolas Nartey verletzt raus, für ihn durfte erstmals seit August Tanju Öztürk wieder ran.

Bilder aus der 3. Liga: 1. FC Kaiserslautern - Hansa Rostock

Hansa-Coach Jens Härtel vor der Partie. Zur Galerie
Hansa-Coach Jens Härtel vor der Partie. ©
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Nach einer weitgehend ereignislosen Anfangsphase, die vor allem bei den Rostockern von vielen Ballverlusten und Fehlpässen geprägt war, nutzten die optisch überlegenen Roten Teufel nach 24 Minuten ihre erste zwingende Chance zur Führung: Nach einem Reinthaler-Ballverlust und einem zu zögerlichen Einsteigen von Sonnenberg kam Christian Kühlwetter frei vor Kolke zum Abschluss: Der Hansa-Keeper war mit den Fingerspitzen zwar noch dran, musste den Ball aber zum 1:0 für den FCK passieren lassen.

Die Pfälzer, bis dahin die drittschlechteste Heimmannschaft der Liga mit nur einem Sieg vor eigener Kulisse gegen Schlusslicht Jena, hatte das Geschehen anschließend unter Kontrolle. Während die mutlosen Hanseaten vorne weiterhin nicht durchkamen, setzte der FCK nach Umschaltsituationen Nadelstiche. Zählbares sprang dabei zunächst nicht heraus. Für die Vorentscheidung sorgte Florian Pick aber noch vor dem Pausenpfiff mit einer Einzelleistung. Der FCK -Stürmer tanzte drei Rostocker aus, zog aus 15 Metern mit links ab und ließ FCH-Keeper Kolke keine Abwehrchance – 0:2 (43.). Auch beim zweiten Gegentreffer sah die Hansa-Defensive ganz schlecht aus.

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Das große Aufbäumen gegen die dritte Pleite in Serie blieb auch nach dem Seitenwechsel aus. Härtel brachte mit Korbinian Vollmann (46.) und Topschütze Pascal Breier (57.) zwei Offensivkräfte, doch für Torgefahr sorgten weiter nur die Roten Teufel: In der 51. Minute musste Kolke sich bei einem 16-Meter-Schuss von Zuck lang machen. Anschließend verhinderte erneut Kolke – dieses Mal gegen Pick – das 0:3 (65.). Neun Minuten vor dem Abpfiff scheiterte Schad an Kolke, beim Nachschussversuch rutschte Zuck aus. Bjarnasson atte danach Pech,mit einem Pfostentreffer (89.).

Am nächsten Sonnabend im Heimspiel gegen die Würzburger Kickers braucht die Härtel-Elf dringend ein Erfolgserlebnis, sonst hängt sie plötzlich wieder ganz tief unten drin.

FC Hansa: Kolke - Butzen, Sonnenberg, Riedel, Neidhart - Pepic, Reinthaler - Omladic (57. Breier), Nartey (23. Öztürk), Opoku (46. Vollmann) - Verhoek.
Tore: 1:0 Kühlwetter (24.), 2:0 Pick (42.).
Schiedsrichter: Daniel Schlager.
Zuschauer: 18000.

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