04. Juli 2020 / 16:02 Uhr

3. Liga: Würzburg steigt auf, Chemnitz muss in die Regionalliga – Ingolstadt spielt Relegation

3. Liga: Würzburg steigt auf, Chemnitz muss in die Regionalliga – Ingolstadt spielt Relegation

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dramatik pur: Die Würzburger feiern den Last-Minute-Ausgleich zum 2:2, der den direkten Aufstieg bedeutet.
Dramatik pur: Die Würzburger feiern den Last-Minute-Ausgleich zum 2:2, der den direkten Aufstieg bedeutet. © imago images/Jan Huebner
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Spannung bis zum Schluss: Auch in der 3. Liga sind am 38. Spieltag die letzten Entscheidungen in Sachen Aufstieg, Abstieg und Relegation gefallen. Die Würzburger Kickers folgen Eintracht Braunschweig in die 2. Liga, der Chemnitzer FC steigt ab. Der FC Ingolstadt fordert in der Relegation um den Aufstieg den 1. FC Nürnberg.

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Die Würzburger Kickers sind zurück in der 2. Bundesliga. In einer dramatischen Schlussphase machte das Team von Michael Schiele durch einen verwandelten Foulelfmeter von Sebastian Schuppan in der Nachspielzeit (90+3) den direkten Aufstieg doch noch klar. 2:2 hieß es am Ende gegen den Halleschen FC. Die Würzburger, bei denen Felix Magath seit Anfang des Jahres die sportliche Leitung innehat, kehren damit nach drei Jahren Abstinenz in die zweithöchste deutsche Liga zurück. Eintracht Braunschweig stand schon vor dem letzten Spieltag als Aufsteiger fest.

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Der FC Ingolstadt geht derweil in die Saison-Verlängerung. Die Niederbayern gewannen zwar beim Aufstiegskonkurrenten 1860 München mit 2:0, fielen durch den späten Ausgleichstreffer Würzburgs gegen Halle aber vom dritten auf den vierten Rang zurück und müssen darum in die Relegation um den Aufstieg gegen den Zweitliga-Drittletzten 1. FC Nürnberg. Der "Club" hatte nach dem Ende der regulären Spielzeit Trainer Jens Keller durch Interimscoach Michael Wiesinger ersetzt. Weil Spitzenreiter FC Bayern München II kein Aufstiegsrecht hat, berechtigt Platz vier in der 3. Liga zur Teilnahme an der Relegation.

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Im Abstiegskampf nutzte der FSV Zwickau seine bessere Ausgangssituation. Das 0:0 beim SV Waldhof Mannheim reichte dem Team von Joe Enochs zum Klassenerhalt. Den Gang in die Regionalliga antreten muss hingegen Nachbar Chemnitzer FC. Der CFC gewann zwar gegen Hansa Rostock – das 4:2 reichte aber aufgrund des schlechteren Torverhältnisses nicht zum Ligaverbleib. Die weiteren Absteiger Carl Zeiss Jena, SG Sonnenhof Großaspach und Preußen Münster, das erneut Protest gegen eine Niederlage eingelegt hatte, standen schon vor dem Saisonfinale fest.