14. Februar 2019 / 20:58 Uhr

Hansa Rostock: Ahlschwedes schnelle Rückkehr

Hansa Rostock: Ahlschwedes schnelle Rückkehr

Sönke Fröbe
Hansa-Rechtsverteidiger Maximilian Ahlschwede
Hansa-Rechtsverteidiger Maximilian Ahlschwede. © Lutz Bongarts
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Der Winter-Neuzugang von Hansa Rostock will den positiven den positiven Trend gegen seinen Ex-Klub Würzburger Kickers fortsetzen. Dass das schwer werden dürfte weiß keiner besser als Ahlschwede, der die Mannschaft „aus dem Effeff“ kennt. Würzburg startete mit drei Siegen ins neue Jahr. 

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Vor nicht mal vier Wochen stand Maximilian Ahlschwede noch bei den Würzburger Kickers unter Vertrag, am Sonntag kehrt Hansas namhaftester Winter-Neuzugang wieder zurück nach Franken. Der Wechsel im Januar ging so schnell über die Bühne, dass der 29-Jährige noch nicht mal Zeit hatte, seine Wohnung in Würzburg aufzulösen. „Ich habe zwar schon ein paar Sachen mitgenommen, aber der eigentliche Umzug steht noch bevor, den muss ich in den nächsten Wochen anpacken“, sagt Ahlschwede. Also zuerst die Punkte aus Würzburg mitnehmen und später dann die Umzugskisten?

Würzburg mit breiter Brust gegen Hansa Rostock

Dagegen hätte der Rechtsverteidiger natürlich nichts einzuwenden, aber keiner weiß besser als Ahlschwede, dass das enorm schwierig werden dürfte. „Ich kenne die Mannschaft aus dem Effeff. Wir müssen uns auf eine aggressive Spielweise einstellen, darauf legt Trainer Michael Schiele großen Wert“, meint der Ostholsteiner, der im Januar nach eineinhalbjährigem Gastspiel bei den Kickers zu Hansa Rostock zurückgekehrt ist. „Die Jungs haben eine breite Brust, die sind richtig gut aus der Winterpause gekommen“, sagt Ahlschwede mit Blick auf die drei Siege der Würzburger gegen Uerdingen, Aalen und Cottbus: „Diesen Lauf zu unterbrechen, ist schon eine Aufgabe.“

Das machen die Spieler von Hansa Rostock, die 1999 zum Kader beim emotionalen Saisonfinale gegen VfL Bochum (3:2) gehörten, heute:

 Martin Pieckenhagen: Nach Trainertätigkeiten beim SV Waren (Co-Trainer) und FC Mecklenburg Schwerin (Sportlicher Leiter und Cheftrainer) war der ehemalige Torhüter im Jahr 2007 kurzzeitig für die Würzburger Kickers in der 2. Liga als Torwarttrainer aktiv. Der Drittliga-Abstieg sollte verhindert werden, doch daraus wurde nichts. Kurz nach dem Seitenwechsel wurde er als neuer Sportvorstand beim FC Hansa Rostock vorgestellt. Zur Galerie
Martin Pieckenhagen: Nach Trainertätigkeiten beim SV Waren (Co-Trainer) und FC Mecklenburg Schwerin (Sportlicher Leiter und Cheftrainer) war der ehemalige Torhüter im Jahr 2007 kurzzeitig für die Würzburger Kickers in der 2. Liga als Torwarttrainer aktiv. Der Drittliga-Abstieg sollte verhindert werden, doch daraus wurde nichts. Kurz nach dem Seitenwechsel wurde er als neuer Sportvorstand beim FC Hansa Rostock vorgestellt. ©
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Für den erfahrenen Defensivmann wird es eine Rückkehr ohne große Emotionen. „Sicher ist es eine besondere Konstellation, aber für mich fühlt es sich eigentlich schon wieder normal an, dass ich bei Hansa bin“, sagt Ahlschwede: „Ich freue mich auf das Spiel, aber einen besonderen, zusätzlichen Ehrgeiz gibt es nicht.“ Zumal die Hinrunde für ihn eine zum Vergessen war: In der Saison 2017/18 noch Stammkraft (32 Einsätze), war Ahlschwede – verletzungsbedingt – zumeist nur Zuschauer. Wie beim 4:0-Hinspielsieg der Würzburger im Ostseestadion, den „Ahli“ aus der Ferne am Bildschirm verfolgte. Nur drei Einsätze und 217 Minuten absolvierte der beidfüßige Verteidiger für die Franken.

Ahlschwede: "Kann und muss noch zulegen"

Diesen Wert wird er bei Hansa schon am Sonntag knacken (bislang 180 Minuten in zwei Spielen). Seit dem Spiel in Wiesbaden (0:2) ist Ahlschwede erste Wahl auf Hansas rechter Abwehrseite. Bei 100 Prozent sieht er sich nach einem halben Jahr mit wenig Wettkampfpraxis aber noch nicht: „Ein paar Prozente fehlen noch, die hole ich mir über die Spiele. Ich kann und muss noch zulegen.“

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Der „megawichtige“ 2:0-Erfolg gegen Unterhaching war in jedem Fall gut fürs Selbstvertrauen der davor in sieben Spielen sieglosen Rostocker. Ich hoffe, dass wir in Würzburg da weitermachen, wo wir am Wochenende aufgehört haben“, sagt Ahlschwede und verweist auf die lange Erfolgsserie der Rand-Münchener, die in Rostock zu Ende gegangen ist: „Unterhaching zu schlagen, das hat außer uns bisher erst eine Mannschaft geschafft.“ Zuletzt hatten die Hachinger am 16.September verloren – gegen die Würzburger Kickers.

Jetzt abstimmen: Wen soll Hansa-Trainer Jens Härtel gegen Würzburg aufstellen?

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