15. Februar 2019 / 16:20 Uhr

Hansa Rostock: Ahlschwede muss passen – Chance für Rankovic?

Hansa Rostock: Ahlschwede muss passen – Chance für Rankovic?

Sönke Fröbe
Ostsee-Zeitung
Vladimir Rankovic absolvierte am Vormittag ein reduziertes Programm.
Hansa-Verteidiger Vladimir Rankovic. © Lutz Bongarts
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Nach dem ersten Sieg des Jahres gegen Unterhaching (2:0) wollen die Rostocker bei den Würzburger Kickers auch auswärts die Trendwende schaffen. Bisher hat kein Drittligist in fremden Stadien weniger Punkte geholt als die Mecklenburger. Coach Härtel muss am Sonntag neben Königs auch Ahlschwede ersetzen.

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Unverhoffte Startelf-Chance für Vladimir Rankovic: Im Auswärtsspiel gegen die Würzburger Kickers wird der Hansa-Verteidiger am Sonntag (13 Uhr) voraussichtlich von Beginn an auflaufen – zum ersten Mal seit exakt zwei Monaten. Rankovic wird (wohl) den Platz von Maximilian Ahlschwede rechts in der Viererabwehrkette einnehmen. Für den Ex-Würzburger fällt das schnelle Franken-Comeback aus – den erfahrenen Defensivmann plagen Leistenprobleme.

„Es ist bei ihm soweit alles in Ordnung, er wird nicht länger ausfallen“, sagt Trainer Jens Härtel, der aber kein Risiko eingehen will: „Für den Kader wird es bei ihm nicht reichen.“ Vladimir Rankovic, der zuletzt am 15. Dezember gegen Aalen (1:1) beginnen durfte und am vergangenen Wochenende beim ersten Sieg des Jahres gegen Unterhaching (2:0) kurz vor Schluss für Ahlschwede eingewechselt wurde, ist nach Verletzungsproblemen zu Beginn der Wintervorbereitung längst wieder fit. „Er trainiert seit zwei Wochen durch und ist der erste Kandidat für die rechte Seite“, sagt der Trainer.

Hansa Rostock: Das könnte die Startelf in Würzburg sein

<b>Tor: Ioannis Gelios:</b> Parierte in erster Hälfte mehrmals gut, konnte gegen Pourie nur auf Kosten einer gelben Karte klären (57.) - Note: 2. Zur Galerie
Tor: Ioannis Gelios: Parierte in erster Hälfte mehrmals gut, konnte gegen Pourie nur auf Kosten einer gelben Karte klären (57.) - Note: 2. ©
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Nach dem ersten Heimsieg unter Härtel strebt Hansa nun auch den ersten Auswärtserfolg mit dem seit Januar amtierenden Coach an. Noch ist Hansa mit neun Punkten in elf Spielen (9:16 Tore) das schwächste Auswärtsteam der Liga. „Unsere wichtigste Aufgabe wird es sein, da weiterzumachen, wo wir am vergangenen Wochenende aufgehört haben“, sagt der Härtel und räumt ein, dass der Sieg gegen Unterhaching „schon befreiend“ gewesen sei. Vor dem 2:0 gegen die Rand-Münchner hatten die Rostocker in Braunschweig und Wiesbaden jeweils 0:2-Niederlagen kassiert. Die gegen Haching erfolgreiche Taktik will Hansa nach Würzburg mitnehmen. „Der Matchplan wird ähnlich sein“, kündigt Härtel an: „Es ist ganz wichtig, jetzt dranzubleiben, wir müssen wieder die Grundtugenden abrufen und unbedingt nachlegen.“

Mit Wehen Wiesbaden sind die Würzburger – das Hinspiel im Ostseestadion gewannen die Franken gegen pokalmüde Rostocker mit 4:0 – 2019 die beste Mannschaft in der 3. Liga (jeweils drei Siege) und wollen das auch bleiben. „Hansa war gegen Haching aggressiv in den Zweikämpfen und hat in diesem Spiel enorm viel investiert. Das werden sie auch am Sonntag wieder versuchen. Wir sind aber gewappnet“, sagt Kickers-Trainer Michael Schiele.

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Wie Maximilian Ahlschwede wird auch Marco Königs (Bruch des linken Mittelfußes) am Sonntag das Wiedersehen mit seinem früheren Verein verletzungsbedingt verpassen. Der Stürmer muss aber nicht unters Messer, sondern wird mit einem Spezialschuh ausgestattet. „Vielleicht fehlt er doch nicht so lange wie befürchtet. Wir hoffen, dass er in zwei, drei Wochen wieder zur Verfügung stehen wird“, sagt Jens Härtel und hofft am Wochenende auf weitere positive Nachrichten.

Das machen die Spieler von Hansa Rostock, die 1999 zum Kader beim emotionalen Saisonfinale gegen VfL Bochum (3:2) gehörten, heute:

 Martin Pieckenhagen: Nach Trainertätigkeiten beim SV Waren (Co-Trainer) und FC Mecklenburg Schwerin (Sportlicher Leiter und Cheftrainer) war der ehemalige Torhüter im Jahr 2007 kurzzeitig für die Würzburger Kickers in der 2. Liga als Torwarttrainer aktiv. Der Drittliga-Abstieg sollte verhindert werden, doch daraus wurde nichts. Kurz nach dem Seitenwechsel wurde er als neuer Sportvorstand beim FC Hansa Rostock vorgestellt. Zur Galerie
Martin Pieckenhagen: Nach Trainertätigkeiten beim SV Waren (Co-Trainer) und FC Mecklenburg Schwerin (Sportlicher Leiter und Cheftrainer) war der ehemalige Torhüter im Jahr 2007 kurzzeitig für die Würzburger Kickers in der 2. Liga als Torwarttrainer aktiv. Der Drittliga-Abstieg sollte verhindert werden, doch daraus wurde nichts. Kurz nach dem Seitenwechsel wurde er als neuer Sportvorstand beim FC Hansa Rostock vorgestellt. ©

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