18. März 2019 / 21:29 Uhr

1:1 gegen Halle: Mirnes Pepic rettet Hansa Rostock einen Punkt 

1:1 gegen Halle: Mirnes Pepic rettet Hansa Rostock einen Punkt 

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Mirnes Pepic zieht in dieser Situation ab und trifft zum 1:1 gegen den Halleschen FC.
Mirnes Pepic zieht in dieser Situation ab und trifft zum 1:1 gegen den Halleschen FC. © Lutz Bongarts
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Der Mittelfeldmann trifft in der Schlussphase zum Ausgleich gegen den Halleschen FC. Cebio Soukou trifft für Hansa Rostock zu Beginn die Latte.

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Durch ein spätes Tor von Mirnes Pepic (86.) rettete der FC Hansa am Montagabend im Ostduell gegen den Halleschen FC zumindest noch einen Punkt. Die Mannschaft von Trainer Jens Härtel hatte vor 12 000 Zuschauern im Ostseestadion nach dem frühen 0:1 durch Heyer (6.) lange zurückgelegen, fightete aber bis zum Schluss und wurde dafür am Ende auch belohnt. Allerdings verpassten es die Rostocker, durch den zweiten Heimsieg des Jahres auf den fünften Tabellenplatz zu klettern.

Kalte Dusche in der Anfangsphase für Hansa Rostock

Bei Hansa durfte anstelle des verletzten Pascal Breier (Muskelverhärtung) Mirnes Pepic von Beginn an auflaufen: Der orientierte sich gleich nach vorne und brachte den ersten gefährlichen Angriff auf den Weg, als er den Ball im Strafraum Lukas Scherff auflegte – dessen Schuss parierte Ex-Hanseat Kai Eisele im HFC-Tor sicher (2. Minute). Dem verheißungsvollen Auftakt folgte bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt dann aber die eiskalte Dusche: Nach einer Ecke von Ajani und Kopfballverlängerung von Washausen schoss Heyer gegen eine desorientierte Rostocker Deckung aus kurzer Distanz zum 0:1 ein (6.). Hansa war sichtbar geschockt und brauchte einige Minuten, um wieder in den Rhythmus zu finden.

Hansa Rostock: Die Einzelkritik vom 29. Spieltag

<b>Tor: Ioannis Gelios:</b> Parierte in erster Hälfte mehrmals gut, konnte gegen Pourie nur auf Kosten einer gelben Karte klären (57.) - Note: 2. Zur Galerie
Tor: Ioannis Gelios: Parierte in erster Hälfte mehrmals gut, konnte gegen Pourie nur auf Kosten einer gelben Karte klären (57.) - Note: 2. ©
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Wie aus dem Nichts tauchten die Rostocker in der 13. Minute dann plötzlich vor dem Gäste-Tor auf. Biankadi schickte per Steilpass Soukou auf die Reise, der vor Torwart Eisele an den Ball kam, doch die Kugel knallte gegen die Latte. Drei Minuten später der nächste Aufreger: Biankadi kam in aussichtsreicher Schussposition im Strafraum zu Fall, doch Schiedsrichter Schmidt fand den Schubser von Ajani nicht elfmeterwürdig und erntete dafür wütende Proteste von der Tribüne.

Fans protestieren gegen Montagsspiele

Dort blieb es gestern allerdings zunächst vergleichsweise ruhig: Aus Protest gegen Montagsspiele gab es von der Tribüne 90 Minuten keine „organisierten Support“. Der Großteil der aktiven Fanszene aus Halle war gar nicht erst nach Rostock gereist, im Gästeblock verloren sich nur einige wenige HFC-Anhänger. Die Hansa-Fans protestierten mit Spruch-Bannern gegen den ungeliebten Montagstermin, dem allerdings – mit Ausnahme des Koggenklubs – alle Drittliga-Vereine zugestimmt hatten.

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Nach der umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidung entwickelte sich ein giftiges Duell mit vielen Nickligkeiten, Fouls und hart geführten Zweikämpfen. Innenverteidiger Riedel sah seine zehnte Gelbe Karte und wird am Sonntag im Auswärtsspiel gegen den Karlsruher SC fehlen. Auf beiden Seiten gab es bis zur Pause noch die eine oder andere gute Torsituation. Doch während Hansa einfach nicht zwingend und präzise genug agierte, parierte auf der anderen Seite Hansa-Keeper Gelios stark gegen Bahn (24.) und Mai (42.).

Fernschuss von Pepic sitzt

Auch nach dem Seitenwechsel fehlte es den Hausherren an Ideen und Durchschlagskraft. Ein Drehschuss von Scherff, den Eisele parierte (49.), blieb lange die einzige Möglichkeit für die Rostocker, die in der Schlussphase von den Fans nach vorn gepeitscht wurden. Ahlschwedes Schuss (77.) wurde ebenso abgeblockt wie der Versuch von Scherff.

Für den Ausgleich brauchte es eine beherzte Einzelaktion von Pepic, der aus 20 Metern flach abzog und zum 1:1 traf (84.). In der Schlussoffensive warfen die Rostocker noch mal alles nach vorne, doch zum Sieg reichtes es nicht mehr.

Jetzt abstimmen: Welche Noten würdet Ihr den Hansa-Profis nach dem Spiel gegen den Halleschen FC geben?

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