03. Juli 2019 / 19:13 Uhr

Hansa Rostock: KSC legt Biankadi-Transfer auf Eis

Hansa Rostock: KSC legt Biankadi-Transfer auf Eis

Christian Lüsch
Ostsee-Zeitung
Hansa-Trainer Jens Härtel (r.) will Merveille Biankadi mit aller Macht in Rostock halten wollen.
Hansa-Trainer Jens Härtel (r.) will Merveille Biankadi mit aller Macht in Rostock halten wollen. © Lutz Bongarts
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Es sieht danach aus, als wenn Merveille Biankadi doch noch ein weitere Spielzeit im Trikot von Hansa Rostock unterwegs ist. Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC soll sich wohl nach einem anderen Spieler umsehen.

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Barsinghausen. Er sprintet, er verteilt die Bälle, er sucht den Abschluss, er trifft – Merveille Biankadi trainiert mit dem FC Hansa Rostock in Barsinghausen für eine erfolgreiche neue Drittliga-Saison. Und wie es aussieht, wird der Mittelfeldspieler, der zuletzt von Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC umworben wurde, in der kommenden Saison an der Ostsee bleiben und seinen Vertrag erfüllen.

„Es gibt dazu nichts zu sagen, denn uns liegt kein akzeptables Angebot vor“, sagt Hansas Vorstandsvorsitzender Robert Marien am Rande des Trainingslagers. Natürlich beziehe sich diese Aussage auf den „Stand jetzt“, fügt Marien hinzu. Wohlwissend, dass im Profifußball Wendungen niemals auszuschließen sind.

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Aus Karlsruhe ist zu hören, dass Manager Oliver Kreuzer seine Bemühungen um den torgefährlichen 24-jährigen Linksaußen auf Eis gelegt hat. Man suche nach einem anderen Spieler für die Position, sagte KSC-Sportchef Oliver Kreuzer am Mittwoch den Badischen Neuesten Nachrichten. Die Vorstellungen über die Ablösesumme liegen weit auseinander. Der KSC soll für den mit einem Marktwert von 375 000 Euro taxierten Profi deutlich weniger geboten haben. Hansas Vorstellungen lagen deutlich oberhalb dieses Betrages.

Geht es nach Hansa-Trainer Jens Härtel bleibt Biankadi, wo er ist: „Merveille ist ein wichtiger Spieler. Wenn ich verhindern könnte, dass er uns verlässt, dann würde ich es tun.“

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Die Wechselperiode läuft in diesem Jahr ein paar Tage länger als gewöhnlich. Weil der 31. August auf einen Sonnabend fällt, dürfen Spieler bis zum 2. September den Verein wechseln.

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