26. Juli 2019 / 17:37 Uhr

Hansa-Torwart Markus Kolke: Wir müssen im richtigen Moment zustechen

Hansa-Torwart Markus Kolke: Wir müssen im richtigen Moment zustechen

Sönke Fröbe
Ostsee-Zeitung
Hansa-Torwart Markus Kolke, Spitzname „Krake“. Im ersten Auswärtsspiel der neuen Saison in Halle will der 28-jährige Schlussmann der Rostocker seinen Kasten nach Möglichkeit sauberhalten.
Hansa-Torwart Markus Kolke, Spitzname „Krake“. Im ersten Auswärtsspiel der neuen Saison in Halle will der 28-jährige Schlussmann der Rostocker seinen Kasten nach Möglichkeit sauberhalten. © foto: Lutz Bongarts
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Der neue Torwart von Hansa Rostock weiß, wie man den Halleschen FC im Ostderby knacken kann.

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Über die drei Gegentore beim Auftakt gegen Aufsteiger Viktoria Köln (3:3) hat sich kaum einer mehr geärgert als Markus Kolke. „Natürlich war ich angefressen, jedes Gegentor wurmt mich. Da kann man sich zwei Tage drüber aufregen, aber dann muss man sich auf das nächste Spiel fokussieren“, sagt Hansas neuer Torwart vor dem ersten Auswärtsspiel am Sonnabend (14 Uhr/Liveticker im SPORTBUZZER) beim Halleschen FC. Dieses Mal wollen es die Rostocker besser machen, und Kolke weiß, wie man Halle knacken kann.

In der vergangenen Spielzeit war das Team von Trainer Torsten Ziegner (im Tor steht der Ex-Rostocker Kai Eisele) der große Konkurrent von Kolkes Ex-Klub Wehen Wiesbaden im Kampf um den Relegationsplatz. Am Ende setzten sich die Hessen durch und stiegen in die 2. Liga auf, der HFC nimmt in dieser Spielzeit einen neuen Anlauf. „Das ist eine sehr gute, eingespielte Mannschaft, die weitgehend zusammengeblieben ist und sich punktuell gut verstärkt hat. Wer letzte Saison Vierter geworden ist, hat natürlich den Anspruch, wieder oben mitzuspielen“, weiß der Torwart, der mit Wehen die beiden letzten Duelle gegen Halle gewonnen hat (2:0, 4:1).

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Ähnlich gute Erfahrungen wie sein Torwart hat Jens Härtel mit dem HFC gemacht. Als Trainer verlor der 50-Jährige noch kein Liga-Spiel gegen die Rot-Weißen. Mit dem 1. FC Magdeburg landete Härtel in sechs Duellen fünf Siege, einmal trennte man sich unentschieden. So wie Hansa und Halle im bislang letzten Duell. Nach dem 1:1 im März im Ostseestadion hakte der Trainer allerdings den Aufstieg ab („Der Zug ist abgefahren“). Was noch für Hansa spricht: Bei den letzten beiden Duellen in Halle gingen die Rostocker als Sieger vom Platz.

Diese guten Statistiken haben für das aktuelle Aufeinandertreffen aber wenig Aussagekraft. Für Härtel, der sein Team nach dem verschenkten Sieg gegen Köln hart kritisierte („fahrlässig, kopflos, dumm“), gehört der Vorjahresvierte zum Kreis der Aufstiegskandidaten. „Das ist eine gewachsene Mannschaft, die gegen Uerdingen (0:1) ein tolles Spiel gemacht hat und eigentlich hätte gewinnen müssen. Ich rechne damit, dass sie am Ende ganz weit oben stehen“, sagt der Trainer, der Neuzugang John Verhoek nicht mit nach Halle genommen hat. Hinter das ernüchternde Auftakt-Remis hat Härtel einen Haken gemacht: „Jetzt kommt Halle, da erwartet uns ein ganz anderes Spiel gegen eine ganz andere Mannschaft.“ Bei den Auswärtsspielen wolle man „da weitermachen, wo wir letzte Saison aufgehört haben. Da haben wir größtenteils bessere Auftritte hingelegt als zu Hause und regelmäßig gepunktet – das wollen wir auch in Halle“.

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Markus Kolke rechnet bei der zu erwartenden Hitzeschlacht jedenfalls nicht mit einem geruhsamen Nachmittag. „Die haben schon gute Offensivqualitäten“, sagt der Torwart, „aber wir werden das schon hinkriegen“.

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