20. Juni 2020 / 15:59 Uhr

Hansa Rostock punktet im Topspiel

Hansa Rostock punktet im Topspiel

Stefan Ehlers
Ostsee-Zeitung
Maximilian Ahlschwede dribbelt gegen den Duisburger Darius Ghindovean (2.v.r.).
Maximilian Ahlschwede dribbelt gegen den Duisburger Darius Ghindovean (2.v.r.). © LUTZ BONGARTS
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Trotz besserer Chancen für die Ostseestädter endet die Partie beim MSV Duisburg torlos. Nico Granatowski muss bereits in der Anfangsphase verletzungsbedingt aus dem Spiel.

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Im Topduell gepunktet, einen historischen Erfolg jedoch verpasst – der FC Hansa Rostock hat mit einer Nullnummer im Spitzenspiel beim MSV Duisburg seine Aufstiegschancen gewahrt. Die Gäste waren über weite Strecken das bessere Team, standen hinten sicher und besaßen die besseren Chancen, doch im Abschluss fehlte die nötige Präzision. Damit verpasste Hansa den fünften Siege in Folge. Es wäre Vereinsrekord im Profifußball.

So lief das Spiel: Der Liveticker zum Nachlesen

Die Rostocker begannen stark und hätten bereits nach 63 Sekunden durch ihren Top-Torschützen Pascal Breier (14 Saisontreffer) in Führung gehen können. Der Stürmer tauchte frei vor MSV-Schlussmann Leo Weinkauf auf, doch sein Linksschuss strich übers Tor.

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Hansa blieb auch in der Folgezeit das dominierende Team. Dabei war Trainer Jens Härtel früh zum Wechseln gezwungen. Bei einem Zweikampf mit Migel-Max Schmeling zog sich Nico Granatowski eine Verletzung am linken Fuß zu und musste vom Feld. Für ihn kam Daniel Hanslik (10.).

Von den Gastgebern, die verletzungsbedingt auf sieben Profis, darunter Torjäger Moritz Stoppelkamp (14) verzichten mussten, war eine halbe Stunde lang nichts zu sehen. Erst ein Ballverlust von Kai Bülow ermöglichte dem MSV die einzige echte Chance im ersten Durchgang. Lukas Daschner hatte den Ball bereits an Hansa-Torhüter Markus Kolke vorbeigespitzelt, doch Sven Sonnenberg rettete in höchster Not (32.).

Eindrücke vom Spiel aus der 3. Liga: MSV Duisburg - Hansa Rostock 

Trieb seine Mannschaft immer wieder an: MSV-Trainer Torsten Lieberknecht. Zur Galerie
Trieb seine Mannschaft immer wieder an: MSV-Trainer Torsten Lieberknecht. ©

Auf der Gegenseite versuchten Nico Neidhart (15.), der seine zehnte Gelbe Karte kassierte und für das Heimspiel am Dienstag gegen den 1. FC Kaiserslautern (20.30 Uhr) gesperrt ist, sowie Hanslik (40., 45.) mit Schüssen von der Strafraumgrenze ihr Glück, verzogen jedoch zum Teil klar.

Hanslik besaß auch die erste Möglichkeit nach der Pause, scheiterte jedoch an Weinkauf (51.). Nach einer Stunde brachte Härtel mit dem Ex-Duisburger John Verhoek, Nikolas Nartey und Lukas Scherff drei frische Leute. Das Trio sorgte für Belebung. Aaron Opoku scheiterte aus Nahdistanz an Weinkauf (67.), drei Minuten später verzog Verhoek mit einem Kopfball nur knapp. Die letzte Chance zum erlösenden Siegtreffer vergab Mirnes Pepic, der mit einem Schlenzer von der Strafraumgrenze das Tor verfehlte (83.). Auf der Gegenseite verzog Leroy-Jacques Mickels (90.) nur knapp.

FC Hansa: Kolke - Ahlschwede (60. Scherff), Sonnenberg, Riedel, Neidhart - Pepic, Bülow (60. Nartey), Butzen - Granatowski (10. Hanslik/60. Verhoek), Breier, Opoku (79. Vollmann).
Tore: keine.

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